GLOSSAR

In unserem Glossar erklären wir Ihnen Fachbegriffe, die in engem Zusammenhang mit unserer Beratungstätigkeit und unseren Dienstleistungen stehen. Damit möchten wir
Ihnen Inhalte und Anforderungen aus verschiedenen Managementbereichen nahebringen, die Sie für mögliche Optimierungsprozesse in Ihrem Unternehmen benötigen.

  • ENERGIEMANAGEMENT

    Energiemanagement ist die vorausschauende, organisierte und systematische Koordinierung von Beschaffung, Wandlung, Verteilung und Nutzung von Energie zur Deckung der Anforderungen unter Berücksichtigung ökologischer und ökonomischer Zielsetzungen. Integriert man das Energiemanagement dauerhaft als kontinuierlichen Verbesserungsprozess in einem Unternehmen, so spricht man von Energiemanagementsystemen.

    Darüber hinaus fordert der Gesetzgeber mittlerweile in vielen Fällen den qualifizierten Nachweis von Energieeffizienztätigkeiten (z. B. nach ISO 50001, DIN EN 16247, Anlage 2 SpaEfV) der Unternehmen.

  • ANLAGE 2 SpaEfV

    Mit der Neuregelung des Spitzenausgleichs in der Strom- und Energiesteuergesetzgebung wurde Ende 2012 eine weitere Form von Energiemanagementsystemen etabliert. Alternativ zu den umfangreichen Anforderungen der DIN EN ISO 50001 kann bei Bedarf eine erleichterte Variante, wie in Anlage 2 der Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (kurz: SpaEfV) benannt, implementiert werden. Im Kern wird hier ein kontinuierlicher Prozess etabliert, welcher sich mit der regelmäßigen Analyse der energetischen Situation im Unternehmen befasst.

    Anforderungen Anlage 2 SpaEfV

    • Erfassung und Analyse eingesetzter Energieträger
    • Erfassung und Analyse von energieverbrauchenden Anlagen und Geräten
    • Bewertung der Einsparpotenziale
    • Geschäftsführungsentscheidung zu Umgang mit Ergebnissen
  • ENERGIEAUDIT NACH DIN EN 16247

    Ein Energieaudit ist eine Bestandsaufnahme und eine energetische Bewertung des Energieeinsatzes und des Energieverbrauchs. Unabhängig von Art und Größe des Unternehmens hilft ein Energieaudit, die Energieeffizienz zu verbessern und den Energieverbrauch zu senken.

    Die DIN EN 16247 bildet dabei die Grundlage für die Durchführung von Energieaudits in Unternehmen. Der grundsätzliche Ablauf eines Energieaudits ist im Teil 1 des Standards beschrieben. Für alle Unternehmen, die ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 einführen wollen, ist es eine sinnvolle Ergänzung und führt zu einer Verbesserung der Energiebilanz.

    Sie finden uns und unsere eingetragenen Energieauditoren auf der BAFA Energieauditorenliste unter der Anbieternummer: 1039387.

  • ENERGIEEFFIZIENZNETZWERKE

    Ein Energieeffizienz-Netzwerk ist ein systematischer, zielgerichteter und unbürokratischer Erfahrungs- und Ideenaustausch zum Thema Energieeffizienz von etwa 8 bis 15 Unternehmen oder Unternehmensstandorten (mindestens 5). Ziel der Netzwerke ist es, dass die Unternehmen dauerhaft eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz und damit potenziell eine spürbare Senkung der Energiekosten erreichen.

  • ISO 20400:2017

    Nach Veröffentlichung im April 2017 ist die ISO 20400:2017 der erste internationale Standard für nachhaltige Beschaffung.

    Inhalte:

    • Leitlinien zur Implementierung von Prozessen und Strategien des nachhaltigen Einkaufs
    • Für Einkäufer: Festsetzung und wirksame Umsetzung von sozialen und ökologischen Nachhaltungskriterien.
    • Die Anwendung ist unabhängig von Branche und Größe für jede Organisation geeignet.
    • Geeignet für jegliche Arten von Einkaufs und Vergabeprozessen. Damit wird somit von beispielweise Beschaffung von Büromaterialien bis hin zu Energieversorgern und Baustoffen alles abgedeckt.
    • Die ISO 20400:2017 gibt es bisher nur in englischer und französischer Sprache und baut auf die 2010 veröffentlichte britische Norm BS 8903:2010 auf.

    Ziel ist es Organisationen Leitlinien zur Integration nachhaltiger Beschaffungsprozesse zu ermöglichen. Da es die sozialen, ökonomischen und die Umweltauswirkungen positiv beeinflusst, sollte das Ziel jeder Organisationen eine nachhaltige Beschaffung sein.

    Vorteile:

    • der neue Standard soll Organisationen bei Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele helfen.
    • Verbesserung des Managements der Lieferantenbeziehungen
    • Verbesserung der Nachhaltigkeitsbemühungen ihrer Lieferketten
    • Durch Nutzung von Innovationsmöglichkeiten erhalten sie einen Wettbewerbsvorteil in ihrer Branche.
  • ISO 50001

    Seit November 2011 gibt es die deutsche Fassung der internationalen Norm für Energiemanagementsysteme, die DIN EN ISO 50001, welche inhaltlich auf den Anforderungen der vorhergehenden Norm DIN EN 16001 aufbaut. Sie gibt vor, in welcher Art und Weise ein Energiemanagementsystem eingeführt werden soll, damit es systematisch betrieben und durch eine objektive Stelle extern zertifiziert werden kann. damit reiht sich die ISO 50001 in die Reihe der etablierten Managementnormen (ISO 9001, ISO 14001) ein und basiert ebenfalls auf dem bekannten Plan-Do-Check-Act-Zyklus.

  • UMWELTMANAGEMENT

    Das Umweltmanagement ist ein Teilbereich des Managements einer Organisation, der sich mit den betrieblichen und behördlichen Umweltschutzbelangen dieser Organisation beschäftigt. Es dient zur Sicherung einer nachhaltigen Umweltverträglichkeit der betrieblichen Produkte und Prozesse sowie der Verhaltensweisen der Mitarbeiter und Stakeholder.

  • EMAS

    Die Anforderungen der ISO 14001 an ein Umweltmanagementsystem sind auch Kernbestandteil von EMAS (gemäß EG-Verordnung Nr. 1221/2009). Im Gegensatz zur ISO 14001 beschränken sich die Teilnahmen an EMAS auf die Mitgliedsstaaten der europäischen Union. Auch die Prüfverfahren beider Umweltmanagementsysteme unterscheiden sich.

    Die Zertifizierung nach ISO 14001 erfolgt durch akkreditierte Zertifizierungsstellen, die EMAS-Validierung wird von zugelassenen Umweltgutachtern vorgenommen und anschließend registriert. Des Weiteren unterscheiden sich der Anwendungsbereich bzw. die Systemgrenzen. Eine Zertifizierung auf Grundlage der ISO-Norm ist unternehmensweit möglich, während eine Validierung nach EMAS nur für einen Standort oder Betrieb innerhalb eines Unternehmens oder einer Organisation gilt.

    Ebenfalls besteht ein Unterschied in der Information der Öffentlichkeit. Bei einer Zertifizierung nach ISO 14001 ist die Veröffentlichung der Umweltpolitik freiwillig und kann z.B. im Rahmen des betrieblichen Kommunikationsmanagements erfolgen. Lässt sich ein Unternehmen oder eine Organisation nach EMAS validieren, ist die Veröffentlichung der Umwelterklärung vorgeschrieben.

    Schließlich unterscheiden sich beide Systeme in Bezug auf den Nachweis der Teilnahme. Bei erfolgreicher ISO-Zertifizierung wird dem Unternehmen ein entsprechendes Zertifikat ausgehändigt. Die EMAS-Validierung dagegen wird durch einen Eintrag in das deutsche und europäische EMAS-Register nachgewiesen und das validierte Unternehmen bzw. die Organisation erhält die Erlaubnis, mit dem EMAS-Logo zu werben.

  • ISO 14001

    Die Norm DIN EN ISO 14001 legt weltweit anerkannte Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem fest und ist Teil einer Normenfamilie. Sie kann auf produzierende und gleichermaßen auf dienstleistende Unternehmen angewendet werden. Dabei ist sie keine rechtliche Grundlage, sondern kann als eine Art „Anleitung zur Verbesserung der Umweltleistung“ gesehen werden. Die Anforderungen nach ISO 14001 sind ein Teil der EMAS-Verordnung. Letztere verlangt die Erfüllung der Anforderungen nach ISO 14001 und darüber hinaus noch eine sogenannte „Umwelterklärung“ sowie besondere Anstrengungen hinsichtlich Einhaltung von Rechtsvorschriften, Umweltleistung und externer Kommunikation.

  • ISO 20400:2017

    Nach Veröffentlichung im April 2017 ist die ISO 20400:2017 der erste internationale Standard für nachhaltige Beschaffung.

    Inhalte:

    • Leitlinien zur Implementierung von Prozessen und Strategien des nachhaltigen Einkaufs
    • Für Einkäufer: Festsetzung und wirksame Umsetzung von sozialen und ökologischen Nachhaltungskriterien.
    • Die Anwendung ist unabhängig von Branche und Größe für jede Organisation geeignet.
    • Geeignet für jegliche Arten von Einkaufs und Vergabeprozessen. Damit wird somit von beispielweise Beschaffung von Büromaterialien bis hin zu Energieversorgern und Baustoffen alles abgedeckt.
    • Die ISO 20400:2017 gibt es bisher nur in englischer und französischer Sprache und baut auf die 2010 veröffentlichte britische Norm BS 8903:2010 auf.

    Ziel ist es Organisationen Leitlinien zur Integration nachhaltiger Beschaffungsprozesse zu ermöglichen. Da es die sozialen, ökonomischen und die Umweltauswirkungen positiv beeinflusst, sollte das Ziel jeder Organisationen eine nachhaltige Beschaffung sein.

    Vorteile:

    • Der Standard soll Organisationen bei Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele helfen.
    • Verbesserung des Managements der Lieferantenbeziehungen
    • Verbesserung der Nachhaltigkeitsbemühungen ihrer Lieferketten
    • Durch Nutzung von Innovationsmöglichkeiten erhalten sie einen Wettbewerbsvorteil in ihrer Branche.
  • QUALITÄTSMANAGEMENT

    Qualität ist ein ausschlagegebender Faktor für Unternehmen, um am Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei ist das Qualitätsmanagement nicht nur auf Produkte beschränkt, sondern sämtliche Arbeitsprozesse sollten optimiert werden. Eine große Bedeutung kommt der Normenreihe DIN EN ISO 9000 zu, insbesondere dem Qualitätsmanagement nach ISO 9001.

  • ISO 9001

    Das Instrument der ISO 9001 hilft Ihnen, die im Bezug zur Qualität Ihrer Produkte und Dienstleistungen stehenden Anforderungen und Tätigkeiten aktiver zu steuern und kontinuierlich zu verbessern. Ein Qualitätsmanagement nach ISO 9001 ist nicht nur für Kunden, Partner, Lieferanten und Stakeholder ein weltweit anerkannter Beleg für Kompetenz und Leistungsfähigkeit, sondern liefert Mitarbeitern überdies eine wertvolle Dokumentation zur Qualitätssicherung und die notwendigen Instrumente für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Unternehmen.

  • ISO 20400:2017

    Nach Veröffentlichung im April 2017 ist die ISO 20400:2017 der erste internationale Standard für nachhaltige Beschaffung.

    Inhalte:

    • Leitlinien zur Implementierung von Prozessen und Strategien des nachhaltigen Einkaufs
    • Für Einkäufer: Festsetzung und wirksame Umsetzung von sozialen und ökologischen Nachhaltungskriterien.
    • Die Anwendung ist unabhängig von Branche und Größe für jede Organisation geeignet.
    • Geeignet für jegliche Arten von Einkaufs und Vergabeprozessen. Damit wird somit von beispielweise Beschaffung von Büromaterialien bis hin zu Energieversorgern und Baustoffen alles abgedeckt.
    • Die ISO 20400:2017 gibt es bisher nur in englischer und französischer Sprache und baut auf die 2010 veröffentlichte britische Norm BS 8903:2010 auf.

    Ziel ist es Organisationen Leitlinien zur Integration nachhaltiger Beschaffungsprozesse zu ermöglichen. Da es die sozialen, ökonomischen und die Umweltauswirkungen positiv beeinflusst, sollte das Ziel jeder Organisationen eine nachhaltige Beschaffung sein.

    Vorteile:

    • Der Standard soll Organisationen bei Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele helfen.
    • Verbesserung des Managements der Lieferantenbeziehungen
    • Verbesserung der Nachhaltigkeitsbemühungen ihrer Lieferketten
    • Durch Nutzung von Innovationsmöglichkeiten erhalten sie einen Wettbewerbsvorteil in ihrer Branche.
  • ARBEITS- UND GESUNDHEITSSCHUTZMANAGEMENT

    Für Ihren Unternehmenserfolg ist der Erhalt der Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter von ausschlaggebender Bedeutung. Die konsequente Umsetzung aller Schritte zur Etablierung von Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen in betriebliche Prozesse stellt sicher, dass Sie Rechtssicherheit schaffen. Unternehmensziele zum Arbeits- und Gesundheitsschutz zeigen Ihren Mitarbeitern, dass Ihnen Arbeitssicherheit und Gesundheit wichtig sind.

  • BS OHSAS 18001 bzw. ISO 45001

    Eine Arbeits- und Gesundheitsschutz-Zertifizierung gemäß OHSAS 18001 setzt ein deutliches Zeichen für das Engagement Ihres Unternehmens für die Gesundheit und Sicherheit Ihrer Mitarbeiter. Viele Unternehmen implementieren zum Schutz ihrer Mitarbeiter ein Arbeitsschutzmanagementsystem als Reaktion auf sich ständig verändernde gesetzliche Vorgaben. Eine Zertifizierung gemäß OHSAS 18001 ermöglicht es Ihrem Unternehmen, operative Risiken zu handhaben und Leistungen zu verbessern.

    Die Anforderungen an einen international gültigen Standard für Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsysteme werden zukünftig in einer neuen ISO 45001 zusammengefasst.

  • RECHTSKATASTER-ONLINE

    Spätestens bei der Umsetzung eines Managementsystems werden Sie damit konfrontiert, die geltenden rechtlichen Vorschriften zu ermitteln und umzusetzen. In aller Regel ist dies der Anstoß, ein Rechtskataster anzufertigen. Doch die Normvorgaben zu kennen reicht nicht aus. Es gilt auch, die Gesetze auf Relevanz zu bewerten und deren Einhaltung in Ihrem Unternehmen sicherzustellen.

    Mit Rechtskataster-Online bieten wir Ihnen eine datenbankgestützte Anwendung, mit der Sie stets aktuell die Einhaltung relevanter Vorschriften im eigenen Unternehmen überprüfen und dokumentieren können.

  • MEDIATION

    Laut Mediationsgesetz ist Mediation ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem die im Konflikt miteinander stehenden Parteien mithilfe eines oder mehrerer Mediatoren freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Beilegung ihres Konflikts anstreben. Ein Mediator ist eine unabhängige und neutrale Person ohne Entscheidungsbefugnis. Er führt die Parteien durch die Mediation und erarbeitet gemeinsam mit den Konfliktparteien eine möglichst zufriedenstellende Lösung für alle Beteiligten. Dabei trifft der Mediator jedoch keine eigenen Entscheidungen.