GLOSSAR

In unserem Glossar erklären wir Ihnen Fachbegriffe, die in engem Zusammenhang mit unserer Beratungstätigkeit und unseren Dienstleistungen stehen. Damit möchten wir
Ihnen Inhalte und Anforderungen aus verschiedenen Managementbereichen nahebringen, die Sie für mögliche Optimierungsprozesse in Ihrem Unternehmen benötigen.

  • ENERGIEMANAGEMENT

    Energiemanagement ist die vorausschauende, organisierte und systematische Koordinierung von Beschaffung, Wandlung, Verteilung und Nutzung von Energie zur Deckung der Anforderungen unter Berücksichtigung ökologischer und ökonomischer Zielsetzungen. Integriert man das Energiemanagement dauerhaft als kontinuierlichen Verbesserungsprozess in einem Unternehmen, so spricht man von Energiemanagementsystemen.

    Darüber hinaus fordert der Gesetzgeber mittlerweile in vielen Fällen den qualifizierten Nachweis von Energieeffizienztätigkeiten (z. B. nach ISO 50001, DIN EN 16247, Anlage 2 SpaEfV) der Unternehmen.

  • ISO 50001

    Seit November 2011 gibt es die deutsche Fassung der internationalen Norm für Energiemanagementsysteme, die DIN EN ISO 50001, welche inhaltlich auf den Anforderungen der vorhergehenden Norm DIN EN 16001 aufbaut. Sie gibt vor, in welcher Art und Weise ein Energiemanagementsystem eingeführt werden soll, damit es systematisch betrieben und durch eine objektive Stelle extern zertifiziert werden kann. damit reiht sich die ISO 50001 in die Reihe der etablierten Managementnormen (ISO 9001, ISO 14001) ein und basiert ebenfalls auf dem bekannten Plan-Do-Check-Act-Zyklus.

  • ANLAGE 2 SpaEfV

    Mit der Neuregelung des Spitzenausgleichs in der Strom- und Energiesteuergesetzgebung wurde Ende 2012 eine weitere Form von Energiemanagementsystemen etabliert. Alternativ zu den umfangreichen Anforderungen der DIN EN ISO 50001 kann bei Bedarf eine erleichterte Variante, wie in Anlage 2 der Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (kurz: SpaEfV) benannt, implementiert werden. Im Kern wird hier ein kontinuierlicher Prozess etabliert, welcher sich mit der regelmäßigen Analyse der energetischen Situation im Unternehmen befasst.

    Anforderungen Anlage 2 SpaEfV

    • Erfassung und Analyse eingesetzter Energieträger
    • Erfassung und Analyse von energieverbrauchenden Anlagen und Geräten
    • Bewertung der Einsparpotenziale
    • Geschäftsführungsentscheidung zu Umgang mit Ergebnissen
  • ENERGIEAUDIT NACH DIN EN 16247

    Ein Energieaudit ist eine Bestandsaufnahme und eine energetische Bewertung des Energieeinsatzes und des Energieverbrauchs. Unabhängig von Art und Größe des Unternehmens hilft ein Energieaudit, die Energieeffizienz zu verbessern und den Energieverbrauch zu senken.

    Die DIN EN 16247 bildet dabei die Grundlage für die Durchführung von Energieaudits in Unternehmen. Der grundsätzliche Ablauf eines Energieaudits ist im Teil 1 des Standards beschrieben. Für alle Unternehmen, die ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 einführen wollen, ist es eine sinnvolle Ergänzung und führt zu einer Verbesserung der Energiebilanz.

    Sie finden uns und unsere eingetragenen Energieauditoren auf der BAFA Energieauditorenliste unter der Anbieternummer: 1039387.

  • ENERGIEEFFIZIENZNETZWERKE

    Ein Energieeffizienz-Netzwerk ist ein systematischer, zielgerichteter und unbürokratischer Erfahrungs- und Ideenaustausch zum Thema Energieeffizienz von etwa 8 bis 15 Unternehmen oder Unternehmensstandorten (mindestens 5). Ziel der Netzwerke ist es, dass die Unternehmen dauerhaft eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz und damit potenziell eine spürbare Senkung der Energiekosten erreichen.

  • ISO 20400:2017

    Nach Veröffentlichung im April 2017 ist die ISO 20400:2017 der erste internationale Standard für nachhaltige Beschaffung.

    Inhalte:

    • Leitlinien zur Implementierung von Prozessen und Strategien des nachhaltigen Einkaufs
    • Für Einkäufer: Festsetzung und wirksame Umsetzung von sozialen und ökologischen Nachhaltungskriterien.
    • Die Anwendung ist unabhängig von Branche und Größe für jede Organisation geeignet.
    • Geeignet für jegliche Arten von Einkaufs und Vergabeprozessen. Damit wird somit von beispielweise Beschaffung von Büromaterialien bis hin zu Energieversorgern und Baustoffen alles abgedeckt.
    • Die ISO 20400:2017 gibt es bisher nur in englischer und französischer Sprache und baut auf die 2010 veröffentlichte britische Norm BS 8903:2010 auf.

    Ziel ist es Organisationen Leitlinien zur Integration nachhaltiger Beschaffungsprozesse zu ermöglichen. Da es die sozialen, ökonomischen und die Umweltauswirkungen positiv beeinflusst, sollte das Ziel jeder Organisationen eine nachhaltige Beschaffung sein.

    Vorteile:

    • der neue Standard soll Organisationen bei Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele helfen.
    • Verbesserung des Managements der Lieferantenbeziehungen
    • Verbesserung der Nachhaltigkeitsbemühungen ihrer Lieferketten
    • Durch Nutzung von Innovationsmöglichkeiten erhalten sie einen Wettbewerbsvorteil in ihrer Branche.
  • UMWELTMANAGEMENT

    Das Umweltmanagement ist ein Teilbereich des Managements einer Organisation, der sich mit den betrieblichen und behördlichen Umweltschutzbelangen dieser Organisation beschäftigt. Es dient zur Sicherung einer nachhaltigen Umweltverträglichkeit der betrieblichen Produkte und Prozesse sowie der Verhaltensweisen der Mitarbeiter und Stakeholder.

  • EMAS

    Die Anforderungen der ISO 14001 an ein Umweltmanagementsystem sind auch Kernbestandteil von EMAS (gemäß EG-Verordnung Nr. 1221/2009). Im Gegensatz zur ISO 14001 beschränken sich die Teilnahmen an EMAS auf die Mitgliedsstaaten der europäischen Union. Auch die Prüfverfahren beider Umweltmanagementsysteme unterscheiden sich.

    Die Zertifizierung nach ISO 14001 erfolgt durch akkreditierte Zertifizierungsstellen, die EMAS-Validierung wird von zugelassenen Umweltgutachtern vorgenommen und anschließend registriert. Des Weiteren unterscheiden sich der Anwendungsbereich bzw. die Systemgrenzen. Eine Zertifizierung auf Grundlage der ISO-Norm ist unternehmensweit möglich, während eine Validierung nach EMAS nur für einen Standort oder Betrieb innerhalb eines Unternehmens oder einer Organisation gilt.

    Ebenfalls besteht ein Unterschied in der Information der Öffentlichkeit. Bei einer Zertifizierung nach ISO 14001 ist die Veröffentlichung der Umweltpolitik freiwillig und kann z.B. im Rahmen des betrieblichen Kommunikationsmanagements erfolgen. Lässt sich ein Unternehmen oder eine Organisation nach EMAS validieren, ist die Veröffentlichung der Umwelterklärung vorgeschrieben.

    Schließlich unterscheiden sich beide Systeme in Bezug auf den Nachweis der Teilnahme. Bei erfolgreicher ISO-Zertifizierung wird dem Unternehmen ein entsprechendes Zertifikat ausgehändigt. Die EMAS-Validierung dagegen wird durch einen Eintrag in das deutsche und europäische EMAS-Register nachgewiesen und das validierte Unternehmen bzw. die Organisation erhält die Erlaubnis, mit dem EMAS-Logo zu werben.

  • ISO 14001

    Die Norm DIN EN ISO 14001 legt weltweit anerkannte Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem fest und ist Teil einer Normenfamilie. Sie kann auf produzierende und gleichermaßen auf dienstleistende Unternehmen angewendet werden. Dabei ist sie keine rechtliche Grundlage, sondern kann als eine Art „Anleitung zur Verbesserung der Umweltleistung“ gesehen werden. Die Anforderungen nach ISO 14001 sind ein Teil der EMAS-Verordnung. Letztere verlangt die Erfüllung der Anforderungen nach ISO 14001 und darüber hinaus noch eine sogenannte „Umwelterklärung“ sowie besondere Anstrengungen hinsichtlich Einhaltung von Rechtsvorschriften, Umweltleistung und externer Kommunikation.

  • ISO 20400:2017

    Nach Veröffentlichung im April 2017 ist die ISO 20400:2017 der erste internationale Standard für nachhaltige Beschaffung.

    Inhalte:

    • Leitlinien zur Implementierung von Prozessen und Strategien des nachhaltigen Einkaufs
    • Für Einkäufer: Festsetzung und wirksame Umsetzung von sozialen und ökologischen Nachhaltungskriterien.
    • Die Anwendung ist unabhängig von Branche und Größe für jede Organisation geeignet.
    • Geeignet für jegliche Arten von Einkaufs und Vergabeprozessen. Damit wird somit von beispielweise Beschaffung von Büromaterialien bis hin zu Energieversorgern und Baustoffen alles abgedeckt.
    • Die ISO 20400:2017 gibt es bisher nur in englischer und französischer Sprache und baut auf die 2010 veröffentlichte britische Norm BS 8903:2010 auf.

    Ziel ist es Organisationen Leitlinien zur Integration nachhaltiger Beschaffungsprozesse zu ermöglichen. Da es die sozialen, ökonomischen und die Umweltauswirkungen positiv beeinflusst, sollte das Ziel jeder Organisationen eine nachhaltige Beschaffung sein.

    Vorteile:

    • Der Standard soll Organisationen bei Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele helfen.
    • Verbesserung des Managements der Lieferantenbeziehungen
    • Verbesserung der Nachhaltigkeitsbemühungen ihrer Lieferketten
    • Durch Nutzung von Innovationsmöglichkeiten erhalten sie einen Wettbewerbsvorteil in ihrer Branche.
  • QUALITÄTSMANAGEMENT

    Qualität ist ein ausschlagegebender Faktor für Unternehmen, um am Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei ist das Qualitätsmanagement nicht nur auf Produkte beschränkt, sondern sämtliche Arbeitsprozesse sollten optimiert werden. Eine große Bedeutung kommt der Normenreihe DIN EN ISO 9000 zu, insbesondere dem Qualitätsmanagement nach ISO 9001.

  • ISO 9001

    Das Instrument der ISO 9001 hilft Ihnen, die im Bezug zur Qualität Ihrer Produkte und Dienstleistungen stehenden Anforderungen und Tätigkeiten aktiver zu steuern und kontinuierlich zu verbessern. Ein Qualitätsmanagement nach ISO 9001 ist nicht nur für Kunden, Partner, Lieferanten und Stakeholder ein weltweit anerkannter Beleg für Kompetenz und Leistungsfähigkeit, sondern liefert Mitarbeitern überdies eine wertvolle Dokumentation zur Qualitätssicherung und die notwendigen Instrumente für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Unternehmen.

  • ISO 20400:2017

    Nach Veröffentlichung im April 2017 ist die ISO 20400:2017 der erste internationale Standard für nachhaltige Beschaffung.

    Inhalte:

    • Leitlinien zur Implementierung von Prozessen und Strategien des nachhaltigen Einkaufs
    • Für Einkäufer: Festsetzung und wirksame Umsetzung von sozialen und ökologischen Nachhaltungskriterien.
    • Die Anwendung ist unabhängig von Branche und Größe für jede Organisation geeignet.
    • Geeignet für jegliche Arten von Einkaufs und Vergabeprozessen. Damit wird somit von beispielweise Beschaffung von Büromaterialien bis hin zu Energieversorgern und Baustoffen alles abgedeckt.
    • Die ISO 20400:2017 gibt es bisher nur in englischer und französischer Sprache und baut auf die 2010 veröffentlichte britische Norm BS 8903:2010 auf.

    Ziel ist es Organisationen Leitlinien zur Integration nachhaltiger Beschaffungsprozesse zu ermöglichen. Da es die sozialen, ökonomischen und die Umweltauswirkungen positiv beeinflusst, sollte das Ziel jeder Organisationen eine nachhaltige Beschaffung sein.

    Vorteile:

    • Der Standard soll Organisationen bei Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele helfen.
    • Verbesserung des Managements der Lieferantenbeziehungen
    • Verbesserung der Nachhaltigkeitsbemühungen ihrer Lieferketten
    • Durch Nutzung von Innovationsmöglichkeiten erhalten sie einen Wettbewerbsvorteil in ihrer Branche.
  • ARBEITS- UND GESUNDHEITSSCHUTZMANAGEMENT

    Für Ihren Unternehmenserfolg ist der Erhalt der Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter von ausschlaggebender Bedeutung. Die konsequente Umsetzung aller Schritte zur Etablierung von Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen in betriebliche Prozesse stellt sicher, dass Sie Rechtssicherheit schaffen. Unternehmensziele zum Arbeits- und Gesundheitsschutz zeigen Ihren Mitarbeitern, dass Ihnen Arbeitssicherheit und Gesundheit wichtig sind.

  • ISO 45001 (SGA-MS)

    Eine Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsystem (kurz SGA-MS) gemäß ISO 45001 setzt ein deutliches Zeichen für das Engagement Ihres Unternehmens für die Gesundheit und Sicherheit Ihrer Mitarbeiter. Unternehmen implementieren zum Schutz ihrer Mitarbeiter ein SGA-MS als Reaktion auf sich ständig verändernde gesetzliche Vorgaben. Eine Zertifizierung gemäß ISO 45001ermöglicht es Ihrem Unternehmen, operative Risiken zu handhaben, Chancen zu erkennen und Leistungen zu verbessern.

    Die ISO 45001 hat die gleiche Struktur wie weitere Managementsysteme wie beispielsweise die ISO 9001 – Qualitätsmanagement, die ISO 14001 – Umweltmanagement oder die ISO 50001 – Energiemanagement.
    Der Aufbau orientiert sich demnach an die high-level-structure.

  • BEM

    BEM steht für „Betriebliches Eingliederungsmanagement“

    Fallen Beschäftigte innerhalb eines Jahrs länger als sechs Wochen ununterbrochen aus, so ist der Arbeitgeber verpflichtet, ein BEM einzuleiten. Gemeinsam haben Arbeitgeber und Beschäftigte dann die Möglichkeit, in Gesprächen auf die veränderten Rahmenbedingungen einzugehen und so eine gute Wiedereingliederung zu ermöglichen. Ziel ist es, im Dialog den Arbeitsplatz und die Tätigkeit so zu gestalten, dass diese

    • die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit der Betroffenen schützt,
    • ihre Bedürfnisse und Qualifikationen berücksichtigt,
    • Möglichkeiten zur Beteiligung und Einflussnahme bietet sowie
    • die Weiterentwicklung und Förderung von Kompetenzen und Fähigkeiten unterstützt

    Kurz gesagt: „… die Arbeitsfähigkeit langfristig wiederherzustellen, zu erhalten und zu fördern“.

    Und wo finden wir diese Regelung? Im Sozialgesetzbuch IX werden Arbeitgeber dazu verpflichtet, den Beschäftigten, die innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig waren, ein BEM anzubieten. Das BEM ist somit seit 2004 in Deutschland gesetzlich verankert und regelt die Eingliederung von Beschäftigten im Betrieb nach längerer Arbeitsunfähigkeit. Gemäß § 167 Abs. 2 SGB IX ist der Arbeitgeber verpflichtet, gemeinsam mit der zuständigen Interessenvertretung – meist Betriebs- oder Personalrat – ein BEM durchzuführen. Eine Befragung der BAuA im Jahre 2018 führte zu dem Ergebnis, dass lediglich 40 Prozent der Beschäftigten in Deutschland tatsächlich ein Angebot zur betrieblichen Wiedereingliederung erhalten. Davon nehmen jedoch mehr als zwei Drittel (68 %) das Angebot wahr.

  • BGF

    BGF steht nicht für Bruttogrundfläche sondern für „Betriebliche Gesundheitsförderung“

    Die BGF ist eine wichtige Säule eines ganzheitlichen betrieblichen Gesundheitsmanagements – unabhängig von der Größe und Branche eines Unternehmens. Die BGF ist freiwillig, viele Maßnahmen werden jedoch von den Krankenkassen unterstützt. Sie ist neben dem betrieblichen Arbeitsschutz und dem betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) eine der Säulen eines ganzheitlichen betrieblichen Gesundheitsmanagements. Im betrieblichen Gesundheitsmanagement laufen alle gesundheitsbezogenen Aktivitäten eines Unternehmens zusammen.

    Ziel der BFG ist es, die Gesundheit, die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden der Beschäftigten zu fördern. Dies basiert auf den folgenden Grundsätzen:

    • Partizipation: Alle Beschäftigten und betrieblichen Experten, beispielsweise Betriebsärzte, werden in die Planung und Durchführung der Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung einbezogen.
    • Integration: Gesundheitsförderung ist in allen Unternehmensbereichen und bei wichtigen Entscheidungen von Bedeutung.
    • Projektmanagement: Alle Maßnahmen und Programme müssen systematisch durchgeführt werden. Zu den einzelnen Schritten gehören eine Bedarfsanalyse, Prioritätensetzung, Planung, Ausführung, kontinuierliche Kontrolle und Bewertung der Ergebnisse.
    • Ganzheitlichkeit: BGF beinhaltet sowohl verhaltens- als auch verhältnisorientierte Maßnahmen. Sie verbindet den Ansatz der Risikoreduktion mit dem des Ausbaus von Schutzfaktoren und Gesundheitspotenzialen.
  • BGM

    BGM steht für das „Betriebliche Gesundheitsmanagement“

    Im BGM laufen alle gesundheitsbezogenen Aktivitäten zusammen. Dazu gehören die Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, zum betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) sowie zur betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF). Das Ziel ist es, alle Arbeitsschutzmaßnahmen und gesundheitsbezogenen Aktivitäten eines Betriebs im Rahmen eines BGM zu verankern.

    Eine Schlüsselrolle spielen hierbei die Gefährdungsbeurteilung und die daraus folgenden Risikoabschätzungen und Maßnahmen. Neben dem Schutz vor physischen Gefährdungen durch Hitze, Kälte oder Gefahrstoffe, der arbeitsmedizinische Vorsorge und organisatorischen Regelungen, nimmt gerade durch die Corona-Pandemie die Bewertung und der Abbau psychischer Belastungen einen hohen Stellenwert im BGM ein.

    Weitere zusätzliche Möglichkeiten gesundheitsbezogene Aktivitäten durchzuführen sind einzelne Kurse und Seminare (zum Beispiel zu Bewegung, Ernährung, Pausen, Stressreduktion, Nikotin- und Alkoholentwöhnung) – hierbei unterstützen oftmals auch die Krankenkassen mit umfangreichen Programmen. Auch weitere Vorsorgeangebote und die umfassende gesundheitsförderliche Organisationentwicklung gehören dazu.

    Wenn das Ziel eine gesundheitsförderliche Organisation in einem umfassenden Sinn ist, sollten die Beschäftigten soweit wie möglich in alle Prozesse einbezogen werden. Für diese Beteiligung, die von der Analyse bis zur Umsetzung von Maßnahmen reichen sollte, bieten sich zum Beispiel der Arbeitsschutzausschuss, ein gutes Vorschlagswesen oder auch Gesundheitszirkel an.

  • Sifa

    Sifa heißt „Fachkraft für Arbeitssicherheit“

    Nennt sich die „Fachkraft für Arbeitssicherheit“ nun FaSi, Sicherheitsingenieur, - techniker, -meister oder doch Sifa?

    Zwischen dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), den Ländern und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) wurde vereinbart, für die "Fachkraft für Arbeitssicherheit" die Abkürzung "Sifa" zu verwenden. Obwohl der nicht abgekürzte offizielle Terminus "Fachkraft für Arbeitssicherheit" lautet, sollen die Abkürzungen "FASI" oder "Fasi" in diesem Zusammenhang keine Verwendung mehr finden. Der Grund – die Abkürzung FASI wird bereits für die "Fachvereinigung Arbeitssicherheit e. V." verwendet.

    Die Aufgaben der Sifa sind im „Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ (ASiG §6) sowie im §2 der Unfallverhütungsvorschrift ”Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit” (DGUV Vorschrift 2) festgelegt.

    Da es häufig zu unterschiedlichen Auffassungen zu den Aufgaben und Verantwortlichkeiten kommt, schauen wir uns doch einmal an, was im §6 ASiG steht:

    Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit haben die Aufgabe, den Arbeitgeber beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung in allen Fragen der Arbeitssicherheit einschließlich der menschengerechten Gestaltung der Arbeit zu unterstützen. Sie haben insbesondere

    1. den Arbeitgeber und die sonst für den Arbeitsschutz und die Unfallverhütung verantwortlichen Personen zu beraten, insbesondere bei
      1. der Planung, Ausführung und Unterhaltung von Betriebsanlagen und von sozialen und sanitären Einrichtungen,
      2. der Beschaffung von technischen Arbeitsmitteln und der Einführung von Arbeitsverfahren und Arbeitsstoffen,
      3. der Auswahl und Erprobung von Körperschutzmitteln,
      4. der Gestaltung der Arbeitsplätze, des Arbeitsablaufs, der Arbeitsumgebung und in sonstigen Fragen der Ergonomie,
      5. der Beurteilung der Arbeitsbedingungen,
    2. die Betriebsanlagen und die technischen Arbeitsmittel insbesondere vor der Inbetriebnahme und Arbeitsverfahren insbesondere vor ihrer Einführung sicherheitstechnisch zu überprüfen,
    3. die Durchführung des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung zu beobachten und im Zusammenhang damit
      1. die Arbeitsstätten in regelmäßigen Abständen zu begehen und festgestellte Mängel dem Arbeitgeber oder der sonst für den Arbeitsschutz und die Unfallverhütung verantwortlichen Person mitzuteilen, Maßnahmen zur Beseitigung dieser Mängel vorzuschlagen und auf deren Durchführung hinzuwirken,
      2. auf die Benutzung der Körperschutzmittel zu achten,
      3. Ursachen von Arbeitsunfällen zu untersuchen, die Untersuchungsergebnisse zu erfassen und auszuwerten und dem Arbeitgeber Maßnahmen zur Verhütung dieser Arbeitsunfälle vorzuschlagen,
    4. darauf hinzuwirken, dass sich alle im Betrieb Beschäftigten den Anforderungen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung entsprechend verhalten, insbesondere sie über die Unfall- und Gesundheitsgefahren, denen sie bei der Arbeit ausgesetzt sind, sowie über die Einrichtungen und Maßnahmen zur Abwendung dieser Gefahren zu belehren und bei der Schulung der Sicherheitsbeauftragten mitzuwirken.
  • Sibe

    Sibe nennt man den oder die „Sicherheitsbeauftragte/n“

    Sibe sind ohne hierfür festgeschriebenen Zeitaufwand auf ihrer jeweiligen Arbeitsebene unterstützend im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz tätig. Sie treten gegenüber den Beschäftigten als Multiplikator und erster Ansprechpartner bei sicherheitstechnischen Fragestellungen auf und bewirken durch ihre Präsenz und ihre Vorbildfunktion sowie durch ihr kollegiales Einwirken ein sicherheitsgerechtes Verhalten bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

    Insbesondere sollen die Sibe die Arbeitsplätze und das Arbeitsumfeld dahingehend beobachten, ob die vorgeschriebenen Schutzvorrichtungen und -ausrüstungen vorhanden sind. Sibe haben sich für ihre Aufgabe freiwillig und ehrenamtlich zur Verfügung gestellt, dies ist für sie eine zusätzliche Aufgabe, der sie neben ihrer üblichen Tätigkeit nachgehen. Den Sibe kommt aufgrund ihrer Orts-, Fach- und Sachkenntnis auch die Aufgabe zu, Unfall- und Gesundheitsgefahren in ihrem Arbeitsbereich zu erkennen und adäquat darauf zu reagieren.

  • SiGeKo

    SiGeKo ist der oder die „Sicherheitskoordinator/in“ auf der Baustelle

    “Wann brauche ich einen SiGeKo und welche Aufgaben hat er oder sie?”

    In §3 der Baustellenverordnung (BaustellV) steht, dass jeder Bauherr der Verpflichtung unterliegt, auf Baustellen, auf denen Beschäftigte mehrere Arbeitgeber tätig sind, einen Sicherheitskoordinator einzustellen. In §2 finden wir darüber hinaus, dass ein SiGeKo bei zwei unterschiedlichen Arbeitgebern, die gleichzeitig oder nacheinander, auf der Baustelle tätig sind oder bei besonders gefährlichen Arbeiten (zum Beispiel bei Absturzhöhen über 7 m oder in Gräben mit einer Tiefe von mehr als 5 m) benötigt wird.

    Der SiGeKo hat verschiedene Aufgaben rund um das Bauprojekt durchzuführen. Baustellen, die länger als 30 Arbeitstage von mehr als 20 Beschäftigten gleichzeitig genutzt werden, müssen bei der zuständigen Behörde vorangekündigt werden. Der SiGeKo übernimmt diese Vorankündigung und muss weiterhin dafür sorgen, dass ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan für das Bauprojekt aufgestellt wird. Dieser Plan beinhaltet individuelle Richtlinien und Hinweise, die im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes dafür sorgen, dass Sicherheit und Gesundheit der beschäftigten Bauarbeiter*innen nicht gefährdet wird.

    Dem Bauherrn ist es aber auch gestattet, selbst die Rolle des SiGeKo zu übernehmen, wenn er die Voraussetzungen dafür erfüllt. Egal wie der Bauherr sich aber entscheidet, auch durch die Beauftragung eines Dritten als geeigneter Koordinator ist er nicht von seiner Verantwortung für die Erfüllung der Unternehmerpflichten (Arbeitsschutzpflichten) entbunden.

    Welche Aufgaben hat nun der SiGeKo?

    Während der Planung der Ausführung des Bauvorhabens hat der SiGeKo Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen (§2 Abs. 1) zu koordinieren, den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan auszuarbeiten oder ausarbeiten zu lassen und eine Unterlage mit den erforderlichen, bei möglichen späteren Arbeiten an der baulichen Anlage zu berücksichtigenden Angaben zur Sicherheit und Gesundheitsschutz zusammenzustellen.

    Während der Ausführung des Bauvorhabens hat der SiGeKo die Anwendung der allgemeinen Grundsätze nach §4 des Arbeitsschutzgesetzes zu koordinieren und darauf zu achten, dass die Arbeitgeber und die Unternehmer ohne Beschäftigte ihre Pflichten nach dieser Verordnung erfüllen sowie den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan bei erheblichen Änderungen in der Ausführung des Bauvorhabens anzupassen oder anpassen zu lassen. Daneben ist die Zusammenarbeit der Arbeitgeber zu organisieren und die Überwachung der ordnungsgemäßen Anwendung der Arbeitsverfahren durch die Arbeitgeber zu koordinieren.

    Der SiGeKo ist in der Regel den ausführenden Betrieben / Handwerkern und dem Bauherrn nicht weisungsbefugt, außer dieses wurde vertraglich durch den Bauherrn anders festgelegt.

  • RECHTSKATASTER

    Spätestens bei der Umsetzung eines Managementsystems werden Sie damit konfrontiert, die geltenden rechtlichen Vorschriften zu ermitteln, auf Relevanz zu bewerten und umzusetzen. In aller Regel ist dies der Anstoß, ein Rechtskataster anzufertigen. Ein Rechtskataster enthält eine Übersicht über die relevanten Gesetze und Vorschriften, von denen eine Organisation, wie z.B. ein Unternehmen, betroffen ist und unterstützt daher das betriebliche Compliance Management.

    Der Begriff Rechtskataster wird häufig im Kontext der Normen ISO 9001 (Qualitätsmanagement), ISO 14001 (Umweltmanagement), ISO 45001 (Management für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit), ISO 50001 (Energiemanagement) und EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) verwendet. Synonyme Begriffe sind Rechtsverzeichnis, Rechtsdatenbank und Rechtsregister.

    Form und Ausgestaltung eines Rechtskatasters kann die Organisation in der Regel selbst bestimmen, da die oben genannten Normen hierzu keine konkreten Vorgaben beinhalten. Ein möglicher Ansatz ist die tabellarische Erfassung aller relevanten Vorschriften und sonstiger Verpflichtungen, die sich aus Normanforderungen, Kontextanalysen oder unternehmensinternen Vorgaben ableiten lassen, z.B. in Form einer EXCEL-Datenbank. Die für die Aktualisierung und Dokumentation benötigten zeitlichen und personellen Ressourcen sind bei dieser Art von Rechtskataster jedoch enorm.

    Eine komfortablere Alternative stellen Softwarelösungen, wie z.B. Rechtskataster-Online, dar. Hierbei übernehmen Experten die fortlaufende Aktualisierung des Rechtskatasters. Zudem lassen sich Relevanz- und Konformitätsbewertung strukturiert dokumentieren und nachverfolgen. Ein Verantwortlichkeits- und Aufgabenmanagement unterstützt darüber hinaus bei der Umsetzung relevanter Vorschriften und stellt die Integration in betriebliche Prozesse sicher. Idealerweise ist auch ein Dokumentenmanagement enthalten, mit dem sich Konformitätsnachweise, wie z.B. Prüfberichte für Anlagen, übersichtlich abbilden lassen.

     

  • RECHTSKATASTER-ONLINE

    Rechtskataster-Online ist eine webbasierte und datenbankgestützte Cloud-Lösung für das betriebliche Compliance Management im Rahmen von Managementsystemen in den Bereichen Energie (ISO 50001), Umwelt (EMAS oder ISO 14001) und Arbeitsschutz (ISO 45001). Das Tool bietet Organisationen die Möglichkeit, Vorschriften aus dem Energie-, Umwelt- und Arbeitsschutzrecht stets aktuell auf Relevanz und Konformität zu überprüfen und die Ergebnisse zu dokumentieren. Zusätzlich können firmeninterne Vorgaben oder Vorschriften aus anderen Rechtsbereichen erfasst und unternehmensweit bereitgestellt werden. Damit lässt sich Rechtskataster-Online auch für andere Anwendungsgebiete, z.B. für Qualitätsmanagement nach ISO 9001 oder Compliance Management nach ISO 37301, einsetzen.   

    Der Funktionsumfang von Rechtskataster-Online lässt sich individuell an die Bedürfnisse von Unternehmen und Organisationen anpassen. Je nach Managementsystem, Unternehmensgröße und -struktur bieten sich verschiedene Kombinationen aus Rechtsbereichen und Anzahl der Nutzer-Accounts an. Über ein ausgeprägtes Rollen- und Rechtekonzept können Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten für einzelne Personen(-gruppen) festlegt werden, um die Relevanz- und Konformitätsbewertung von Vorschriften effizient und effektiv in betriebliche Prozesse zu integrieren.

    Mehr Informationen zum Rechtskataster-Online finden Sie unter www.rechtskataster-online.de.

  • COMPLIANCE MANAGEMENT

    Unter Compliance Management versteht man die Gesamtheit der in einer Organisation (z. B. in einem Unternehmen) implementierten Maßnahmen, Strukturen und Prozesse, um die Konformität mit geltenden Regeln sicherzustellen, Haftungsrisiken zu minimieren und die Gefahr von Reputationsschäden zu verringern. Einzuhaltende Anforderungen können u.a. resultieren aus Gesetzen, unternehmensinternen Richtlinien, Lieferantenkodizes, freiwilligen Branchenverpflichtungen oder Standards und Normen.

    Integriert man das Compliance Management dauerhaft als kontinuierlichen Verbesserungsprozess in einem Unternehmen, so spricht man von Compliance-Managementsystemen.

  • ISO 37301

    Bereits im Jahr 2014 wurde die internationale Norm ISO 19600 „Compliance-Managementsysteme – Leitlinien“ veröffentlicht. Die internationale Norm ISO 37301 „Compliance-Managementsysteme – Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung“, die sich derzeit noch im Entwurfsstadium befindet, soll die bisher nicht zertifizierbare ISO 19600 ablösen und es Unternehmen zukünftig ermöglichen, ihr Compliance-Managementsystem einem strukturierten und standardisierten Verbesserungsprozess zu unterwerfen und die Wirksamkeit durch eine unabhängige Zertifizierung nachweisen zu lassen.

    Die ISO 37301 gibt den Unternehmen die Möglichkeit, ein Compliance-Managementsystem als unabhängiges System in die Betriebsprozesse zu implementieren. Es bietet sich aufgrund der normübergreifenden sog. High-Level-Struktur jedoch an, die ISO 37301 in Verbindung mit anderen Managementsystemen wie etwa für Qualität, Umwelt, Arbeitsschutz oder Energie zu implementieren, um Ressourcen zu bündeln und dabei Synergie-Effekte zu nutzen.

    Eine Veröffentlichung der endgültigen Fassung der ISO 37301 ist noch für das Jahr 2021 geplant. Unklar ist derzeit jedoch noch, welche Institute und Stellen zukünftig zur Zertifizierung zugelassen werden.

  • AKADEMIE

  • SCHULUNG

    • Als Schulung bezeichnen wir Veranstaltungen, die konzipiert sind zur Unterstützung des Lernens und Entwickelns neuer und vorhandener Fertigkeiten sowie der Leistungsverbesserung innerhalb bestimmter Aufgaben oder Rollen.
    • Eine Schulung kann strukturierte Programme oder eher informelle und interaktive Verfahren beinhalten, wie zum Beispiel Gruppendiskussionen oder Rollenspiele, wodurch das Erfahrungslernen gefördert wird
    • Audio-visuelle und Multimedia-Unterstützung wie Videos u.ä. können ebenfalls eingesetzt werden.
    • Eine Schulung orientiert sich an dem Ziel individuelles Lernen zur fördern und eine verbesserte Unternehmensleistung zu erreichen.
  • WORKSHOP

    • Unter einem Workshop verstehen wir eine Veranstaltung, in der eine kleinere Gruppe mit begrenzter, kompakter Zeitdauer intensiv an einem meist praxisorientierten Thema arbeitet. Gekennzeichnet ist der Workshop durch eine kooperative und moderierte Arbeitsweise an einem gemeinsamen Ziel.
    • Synonym für Workshop werden die Begriffe Arbeitstagung, Arbeitssitzung, Arbeitskreis, Kurs, Lehrgang, Seminar oder Denkwerkstatt verwendet.
  • FACHVORTRAG

    • Unter einem Fachvortrag verstehen wir die Präsentation eines Fachthemas in kompakter und prägnanter Form.
    • Fachvorträge haben dabei den Charakter einer impulsartigen Wissensvermittlung, die hinsichtlich Detailtiefe eine Vorstufe zur Schulung darstellt.
  • ERFAHRUNGSAUSTAUSCH

    • Als Erfahrungsaustausch bezeichnen wir sämtliche Veranstaltungen, die dazu dienen sich gegenseitig von seinen Praxiserfahrungen zu berichten und in den Austausch zu alternativen Umsetzungsvarianten zu gehen.
    • Erfahrungsaustausche sind als Veranstaltung meist eine Kombination aus Fachvorträgen und Workshops, welche um hinreichend Zeitfenster zum individuellen Austausch und zur Diskussion ergänzt werden.
    • In manchen Fällen verwenden wir statt der Bezeichnung Erfahrungsaustausch auch den Begriff des Netzwerks.