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  • April 2021Aktuelle Anpassungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung sowie des Infektionsschutzgesetzes

    Die Corona-ArbSchV (SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung) wurde zum 22.04.2021 nochmals wie folgt angepasst.

    • Die Regelung zum Angebot von „Homeoffice-Arbeitsplätzen“ wurde aus der Corona-ArbSchV gestrichen und im Infektionsschutzgesetz, welches zum 23.04.2021 angepasst wurde, verankert.
    • Allen Beschäftigten muss jetzt zweimal pro Woche ein Test angeboten werden, sofern die Mitarbeiter*innen nicht ausschließlich in der eigenen Wohnung arbeiten.
    • Neu ist auch, dass die Nachweise jetzt bis zum 30.Juni 2021 aufbewahrt werden müssen (vorher nur vier Wochen).

    Anmerkung zum Infektionsschutzgesetz:
    Im neu hinzugefügten §28b steht unter Absatz 7

    • 1. Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen.
    • 2. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.

    Erläuterung zum Thema „Homeoffice“:
    In der Corona-ArbSchV wurden die Arbeitgeber verpflichtet, „Homeoffice“ anzubieten. Im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes wurde ergänzt, dass die Beschäftigten das Angebot anzunehmen haben – d.h. die Regelung wurde insoweit verschärft, dass die Beschäftigten nur bei zwingenden Gründen das Angebot ablehnen können.