Energie­management

Unsere Leistungen

  • BESTANDSANALYSE ENERGIEMANAGEMENT (SOLL-IST-ABGLEICH)

    Wir ermitteln mit Ihnen, wie Sie das Thema Energiemanagement bereits in Ihrem Unternehmen mit Leben erfüllen. Dabei haben wir die Anforderungen der Normen ISO 50001, ISO 50005, DIN EN 16247, der Anlage 2 SpaEfV und weiterer stets im Blick und erfassen, an welchen Stellen Sie noch Handlungsbedarf haben, um diese zu erfüllen. Sollten Sie sich gerade in der Überlegung befinden, welcher der vorgenannten Standards der geeignete ist oder entschieden haben den Standard zu wechseln, begleiten wir Sie gern bei der Ermittlung daraus resultierender Aufgaben. 

    KURZBEGEHUNG DES UNTERNEHMENS (1 STANDORT)

    • Durchführung durch einen qualifizierten Berater
    • Dauer ca. 1 Tag
    • Voraussetzung ist die Bereitstellung aller für die Analyse notwendigen Informationen und Unterlagen

    QUANTITATIVE ANALYSE

    • Ermittlung adäquater, der Komplexität Ihrer Organisation angemessener Dokumentationspflichten (SOLL)
    • Erfassung vorhandener Prozesse, Abläufe, Verantwortlichkeiten und dokumentierter Information (IST)
    • Abgleich der derzeitigen Abläufe und Verfahrensvorgaben mit den Anforderungen der ISO 50001 und alternativer Energiemanagementsysteme (SOLL-IST)

     

     

     

    QUALITATIVE ANALYSE

    • Aufbau/Ertüchtigung der energetischen Bewertung, der dokumentierten Information und weiterer Elemente
    • System/Prozess der Umsetzung von Energiemanagementaktivitäten
    • Stand der Energieziele und -kennzahlen sowie Maßnahmenübersicht
    • Überprüfung der inhaltlichen Ausgestaltung & Vollständigkeit
    • Ermittlung von Handlungsempfehlungen zur Umsetzung bzw. Optimierung Ihres Energiemanagementsystems

    ABSCHLUSSBERICHT

    • Erstellung eines Abschlussberichts mit Handlungsempfehlung, grober Projektplanung (Meilensteine, Wechselwirkungen) sowie transparenter Aufwandsschätzung
    • Präsentation der Ergebnisse 
  • ENERGIEKENNZAHLENANALYSE

    Um den Nachweis einer gesteigerten Energieeffizienz zu erbringen werden in aller Regel Energieleistungskennzahlen gebildet. Diese sollen als Basis für die Überprüfung von Energieeffizienzmaßnahmen nutzbar sein. Erfolge, d.h. Energieeinsparungen sollen sichtbar werden. Jedoch unterliegen auch diese Zahlen den Einflüssen von innen und außen. Veränderte Rahmenbedingungen (wie bspw. Wetter, Auftragslage, Maschinenzustände, Produktionszyklen) beeinflussen die Aussagekraft der Energieleistungskennzahlen.

    Nach welchen Methoden die Kennzahlen trotz der Einflüsse für die Nachweisführung der gesteigerten Energieeffizienz herangezogen werden können, wird in einer Ergänzungsnorm - der ISO 50006 - aufgezeigt. Wir bieten Ihnen auf Basis der dort benannten Vorgehensweisen und unter Verwendung einer statistischen Modellierung die Analyse Ihrer Energiekennzahlen an und unterstützen Sie damit, die Aussagekraft der Energieleistungskennzahlen in Ihrem Unternehmen zu erhöhen.

    Datenaufnahme

    • Workshop zur Datenaufnahme
    • Datenerhebung
    • Sortierung, Strukturierung und Anpassung der Daten

    Datenanalyse

    • Anwendung verschiedener Analysemethoden
    • Varianzanalyse
    • Einfache lineare Regression
    • Multiple lineare Regression
    • Entwicklung und Optimierung des statistischen Modells

     

     

    Ergebnisinterpretation

    • Ableitung von Erkenntnissen durch Anwendung der ermittelten Berechnungsformel
    • Bereitstellung einer Berechnungsmöglichkeit zur Normierung der Energiekennzahlen
    • Zusammenfassung in Form eines Ergebnisberichts

    ABSCHLUSSBERICHT

    • Abschlusspräsentation zur Ergebnisinterpretation sowie zur moderierten Ableitung weitergehender Schritte
  • ENERGIEMANAGEMENT NACH ANLAGE 2 SpaEfV

    Wir erarbeiten mit Ihnen Schritt für Schritt die normkonforme Umsetzung des alternativen Energiemanagements nach Anlage 2 SpaEfV und fungieren bei Bedarf auch als externer Energiebeauftragter.

    ENERGETISCHE BEWERTUNG

    • Erstellung regelmäßiger energetischer Auswertungen auf Basis der Energieverbräuche und -kosten
    • Ermittlung von Energiekennzahlen

    EXTERNE AUDITS

    • Begleitung der externen Audits als Fachberater oder als externer Energiebeauftragter

    BEWERTUNG DER EINSPARPOTENZIALE

    • Identifikation von Einsparpotenzialen
    • Entwicklung von Optimierungsmaßnahmen

    MANAGEMENTBEWERTUNG

    • Aufbereitung der Informationen für die Bewertung auf Wirksamkeit
    • Präsentation und Kommunikation
  • ENERGIEAUDIT NACH DIN EN 16247

    Wir führen mit Ihnen Schritt für Schritt ein Energieaudit nach DIN EN 16247 durch - unabhängig davon, ob Sie dieses benötigen um den Anforderungen aus dem EDL-G  gerecht zu werden, eine geförderte Energieberatung in Anspruch zu nehmen oder Ihre energetische Bewertung im Rahmen des Energiemanagementsystems qualifiziert zu untersetzen. Um Ihnen nutzbringende Energieoptimierungsmaßnahmen vorzuschlagen bedienen wir uns hierzu bei Bedarf weiterer Fachexperten aus unserem Beraternetzwerk.

    AUFTAKTGESPRÄCH

    • Festlegung des Umfanges und der Ziele des Energieaudits sowie Abstimmung des Zeit- und Bilanzrahmens
    • Vorbereitung der Begehung / des Außeneinsatzes
    • organisatorische Abstimmungen

    AUSSENEINSATZ

    • Erstellung des Auditplanes
    • Überprüfung der Daten
    • gemeinsame Ermittlung der Einsparpotentiale vor Ort

    DATENERFASSUNG

    • Strukturiertes Zusammentragen der Energiedaten, Bewertung der Datenquellen und der Datenqualität

    ANALYSE

    • Auswertung der zur Verfügung gestellten Energiedaten
    • Priorisieren der Hauptverbraucher (Energieflussdiagramme)
    • Bewertung des im Außeneinsatz ermittelten Einsparpotentials

    BERICHT ZUM ENERGIEAUDIT

    • normkonforme Zusammenfassung und Aufbereitung der Ergebnisse des Energieaudits
    • Prüfung und Freigabe des Berichts durch qualifizierte Fachberater (BAFA-Liste)
    • der Bericht wird in elektronischer Form und deutscher Sprache übergeben

    ABSCHLUSSBESPRECHUNG

    • Präsentation und Diskussion der Ergebnisse 
    • Organisation der Abschlussbesprechung in einem von Ihnen vorgeschlagenen Rahmen (Geschäftsführung, Standortleitung ...)
  • REIFEGRADMODELL ENERGIEMANAGEMENTSYSTEM - ISO 50005

    Die ISO 50005 ist ein Leitfaden, welcher ein Modell enthält, anhand dessen ein Energiemanagementsystem in Stufen eingeführt werden kann. Die enthaltenen 12 Kernpunkte werden in jeweils in 4 „Reifegrade“ unterschieden. Wir unterstützen Sie dabei, Ihren derzeitigen Reifegrad zu ermitteln, Handlungsfelder für das Erreichen der nächsten Stufe aufzuzeigen und Umsetzungesideen mit Ihnen zu erarbeiten. 

    ANALYSE DES DERZEITIGEN REIFEGRADES

    • Ermittlung des aktuellen Umsetzungsstatus zum Energiemanagementsystem
    • Ableitung von Maßnahmen zur Erreichung des nächsten Reifegrades

    IMPLEMENTIERUNG UND PROJEKTMANAGEMENT

    • Schaffung von Strukturen und Prozessen entsprechend den Normanforderungen
    • Bereitstellung von Hilfsmitteln und Methoden zur Umsetzung der Normanforderungen
    • Unterstützung der Aufrechterhaltung des Energiemanagementsystems als Fachberater oder in der Funktion des externen Beauftragten
    • Unterstützung bei der Projektplanung und -durchführung (Aufgaben, Termine, Verantwortlichkeiten)
  • ENERGIEMANAGEMENTSYSTEM NACH ISO 50001

    Wir erarbeiten mit Ihnen Schritt für Schritt die normkonforme Umsetzung des Energiemanagements nach ISO 50001 und fungieren bei Bedarf auch als externer Energiebeauftragter.

    RECHTSKATASTER

    • Erstellung eines Energierechtskatasters
    • Regelmäßige Aktualisierung der Vorschriften
    • Unterstützung bei der Bewertung der Vorschriften auf Relevanz

    KOMMUNIKATION

    • Inhaltliche Entwicklung von Mitarbeiterinformationen (u.a Aushänge, Intranet, Zeitschrift, Flyer)
    • Koordination externer Kommunikation

    INTERNE AUDITS

    • Auditplanung und -durchführung
    • Auditdokumentation

    EXTERNE AUDITS

    • Begleitung der externen Audits als Fachberater oder als externer Energiebeauftragter

    MANAGEMENTBEWERTUNG

    • Aufbereitung der Eingabeparameter
    • Präsentation und Kommunikation

    DOKUMENTATION

    • Entwicklung / Anpassung der Vorgabedokumentation
    • Abgleich der Dokumentation auf Normkonformität
    • Entwicklung von Abläufen zum Dokumentenmanagement

    MITARBEITERSCHULUNGEN

    • Schulungsplanung und -durchführung
    • Kurzinformationen
    • Halb- oder ganztägige Schulungen/Workshops

    ENERGETISCHE BEWERTUNG

    • Erstellung regelmäßiger energetischer Auswertungen auf Basis der Energieverbräuche und Kennzahlen
    • Ermittlung von Energieoptimierungsmaßnahmen in Anlehnung an die Anforderungen der DIN EN 16247
    • Berücksichtigung der weiterführenden Normanforderungen ISO 50006, 50015 und 50047

    IMPLEMENTIERUNG UND PROJEKTMANAGEMENT

    • Schaffung von Strukturen und Prozessen entsprechend den Normanforderungen
    • Bereitstellung von Hilfsmitteln und Methoden zur Umsetzung der Normanforderungen
    • Unterstützung der Aufrechterhaltung des Energiemanagementsystems als Fachberater oder in der Funktion des externen Beauftragten
    • Unterstützung bei der Projektplanung und -durchführung (Aufgaben, Termine, Verantwortlichkeiten)
  • KOMPETENZERWEITERUNG UND ERFAHRUNGSAUSTAUSCH

    Wir unterstützen Sie dabei, Ihr Wissen im Bereich Energiemanagement stets aktuell zu halten. Dazu bieten wir verschiedene Formate an, welche Sie in unserem Bereich der Akademie näher einsehen können. Ob virtuell, in Ihren oder in unseren Räumen - viele Umsetzungsmöglichkeiten sind denkbar. Gemeinsam mit Ihnen legen wir die Art der Veranstaltung, den Zeitraum, das Thema sowie den Ort fest. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung möglicher Themen, aus denen wir für die Ausgestaltung Ihrer Veranstaltung schöpfen können.

    ENERGIEMANAGEMENTSYSTEM NACH ISO 50001

    • Grundsätzliche Erläuterung zu den Anforderungen an ein Energiemanagementsystem nach Norm
    • Aufbau der Norm – High Level Structure (HLS) und PDCA-Kreislauf
    • Vorgehensweise zu Aufbau und Aufrechterhaltung des Systems
    • Zertifizierungsverfahren

    ANFORDERUNGEN AN EIN ENERGIEAUDIT NACH DIN 16247

    • Grundsätzliche Erläuterung zu den Anforderungen an ein Energieaudit nach Norm
    • Vorgehensweise zur Umsetzung des Energieaudits
    • Qualifikationsanforderungen an Energieauditoren

    ISO 50001:2018 – NEUE REVISION, NEUE ANFORDERUNGEN

    • Benennung und Erläuterung der neuen Anforderungen, welche durch die Revision im EnMS umzusetzen sind
    • Vorstellung und Erarbeitung von praktischen und individuellen Umsetzungsvarianten
    • Erarbeitung von Fragestellungen, die es im Rahmen der Umsetzung der neuen Anforderungen zu beantworten gilt

    ENERGIEKENNZAHLEN UND DEREN NORMALISIERUNG

    • Anforderungen aus ISO 50001, ISO 50006 sowie ISO 50015 und ISO 50047
    • Identifikation von Energiekennzahlen
    • Energieeinflussfaktoren ermitteln und bewerten
    • Werkzeuge zur Bewertung und Analyse der Energiekennzahlen
    • Visualisierung und Kommunikation
    • Integration in ein kontinuierliches Berichtswesen

    FORTBILDUNG INTERNER AUDITOREN

    • Fachkompetenz zur ISO 50001
    • Methodenkompetenz zu Planung, Organisation und Durchführung von internen Audits nach ISO 19011Erarbeitung von Auditfragen
    • Bearbeitung verschiedener Auditsituationen
    • Auditdokumentation
    • Kommunikation im Audit

Fachexperten

SUSANNE REGEN-SONNTAG

TÄTIGKEITSBEREICHE
Auditorin und Fachberaterin für Energiemanagementsysteme 
externe Energiemanagementbeauftragte
Herausgeberin des Werkes "Energiemanagement in der Praxis" vom WEKA Verlag
Trainerin / Referentin
 

VOLKER SONNTAG

TÄTIGKEITSBEREICHE
Auditor und Fachberater für Energiemanagementsysteme
BAFA-Energieauditor
Trainer / Referent

OLE BREITHER

TÄTIGKEITSBEREICHE
Auditor und Fachberater im Energiemanagement
Schwerpunkte: Energieberichte und -analysen, Energiekennzahlen
externer Energiemanagementbeauftragter
Trainer / Referent

ULRICH BAHLS

TÄTIGKEITSBEREICHE
Fachberatung im Bereich Energiemanagement
Schwerpunkte: Energiedatenerfassung und Messkonzepte, Energetische Bewertungen, Energieberichte und -analysen, Energiekennzahlen

Termine

  • Termin: 01.08.2024 ONLINE-SEMINAR | TÜV SÜD Akademie | Energiekennzahlen - Definieren, Analysieren, Bewerten

    COUNTDOWN
    37d 5h 49m

    Beschreibung:

    Entwickeln Sie Ihr Energiemanagementsystem weiter

    Das Energiemanagementsystem nach ISO 50001 fordert, dass eine Verbesserung der energiebezogenen Leistung (Energieeinsatz, Energieverbrauch und Energieeffizienz) dargestellt wird. Dabei unterstützen die Normen ISO 50006 und ISO 50015. Wir stellen Ihnen in diesem Kurs Lösungen vor, mit denen Sie

    • Ihr Messkonzept gezielt verfeinern,
    • aussagekräftige energiebezogene Kennzahlen finden,
    • selbst über eine Regressionsrechnung eine Bereinigung der Einflüsse auf Ihre Kennzahlen durchführen können und
    • die Verbesserung Ihrer energiebezogenen Leistung darstellen können.

    Inhalte:

    • Anforderungen an ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 in Bezug auf die Verbesserung der energiebezogenen Leistung
    • Kurzer Überblick über die Inhalte der DIN ISO 50006 und DIN ISO 50015
    • Messkonzepte
    • Definition von energiebezogenen Kennzahlen
    • Methoden zur Bereinigung von Kennzahlen – Regressionsrechnungen
    • Darstellung der Verbesserung der energiebezogenen Leistung, um den Anforderungen aus der DIN ISO 50003 gerecht zu werden

    Nähere Informationen und Anmeldungen bitte unter: www.tuvsud.com

    Veranstalter:

    TÜV SÜD Akademie GmbH

    Veranstaltungsort:

    Virtuelles Klassenzimmer

    Dauer:

    1 Tag

    Bei diesem 1-tägigen Online-Seminar am 01.08.2024 sind wir als Referent*innen tätig. Anmeldungen erfolgen daher direkt über den Veranstalter (TÜV SÜD Akademie GmbH).

    REFERENT*INNEN

    Referent: Volker Sonntag

    Volker Sonntag

    Fachberatung Arbeits- und Gesundheitsschutz, Energiemanagement

    Diplom-Ingenieur (FH) (Schwerpunkt Energie- und Automatisierungstechnik)
    Fachkraft für Arbeitssicherheit

    QUALIFIKATIONEN
    Projektmanager | Auditor für Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nach ISO 45001 (IfG GmbH) | Energiemanager (IHK) | Energieauditor nach DIN EN 16247 (BAFA) | Zulassung für das Förderprogramm Energieberatung im Mittelstand | Energiemanagementbeauftragter (TÜV SÜD) | Systemischer Coach (Broschell Mediation)

  • Termin: 09.09.2024 SEMINAR | TÜV SÜD Akademie | Energiemanagement- Fachkraft EnMF

    COUNTDOWN
    76d 5h 49m

    Beschreibung:

    Das Energiemanagementseminar für Einsteiger

    Energie ist ein wichtiger Produktionsfaktor. Ein effizienter Umgang mit Energie spart Ressourcen und damit Kosten. Ein Energiemanagementsystem sorgt für die Strukturen zum optimierten Einsatz von Energie. Beginnend mit der Energiepolitik über die systematische Erfassung und Bewertung der Energieverbräuche bis hin zur Realisierung von Maßnahmen zur Erschließung von Einsparpotenzialen können Sie den organisatorischen Rahmen begleiten und an der Schnittstelle zwischen Management und technischer Umsetzung mitarbeiten. Auch im Rahmen eines Zertifizierungsprozesses können Sie unterstützend mitwirken.

    Inhalte:

    • Grundlagen Managementsystem
      • Funktionen von Managementsystemen
      • Prozessorientierung im Managementsystem
      • Einfache Methoden zur Verbesserung von Prozessen
    • Anforderungen an ein Energiemanagementsystem
      • Ziele und Nutzen von Energiemanagementsystemen
      • Forderungen der DIN EN ISO 50001
      • Planung und Implementierung eines Energiemanagementsystems
    • Gesetzliche Rahmenbedingungen
      • EU-Richtlinien
      • Energiewirtschaftsgesetz, Energiedienstleistungsgesetz, Energiesteuergesetz, Stromsteuergesetz
      • Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
      • Energieeinsparverordnung
    • Technische Grundlagen im Überblick
      • Energetische Grundbegriffe
      • Gebäudehülle/Gebäudetechnik/Prozesstechnik
      • Energiedatenerfassung
      • Auswertung und Vergleich von Kennwerten

    Nähere Informationen und Anmeldungen bitte unter: www.tuvsud.com

    Veranstalter:

    TÜV SÜD Akademie GmbH

    Veranstaltungsort:

    Leipzig

    Dauer:

    4 Tage

    Bei diesem 4-tägigen Seminar vom 09.09. - 12.09.2024 sind wir als Referenten tätig. Anmeldungen erfolgen daher direkt über den Veranstalter (TÜV SÜD Akademie GmbH).

    REFERENT*INNEN

    Referent: Volker Sonntag

    Volker Sonntag

    Fachberatung Arbeits- und Gesundheitsschutz, Energiemanagement

    Diplom-Ingenieur (FH) (Schwerpunkt Energie- und Automatisierungstechnik)
    Fachkraft für Arbeitssicherheit

    QUALIFIKATIONEN
    Projektmanager | Auditor für Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nach ISO 45001 (IfG GmbH) | Energiemanager (IHK) | Energieauditor nach DIN EN 16247 (BAFA) | Zulassung für das Förderprogramm Energieberatung im Mittelstand | Energiemanagementbeauftragter (TÜV SÜD) | Systemischer Coach (Broschell Mediation)

  • Termin: 07.10.2024 SEMINAR | TÜV SÜD Akademie | Energiemanagement- Fachkraft EnMF

    COUNTDOWN
    104d 5h 49m

    Beschreibung:

    Das Energiemanagementseminar für Einsteiger

    Energie ist ein wichtiger Produktionsfaktor. Ein effizienter Umgang mit Energie spart Ressourcen und damit Kosten. Ein Energiemanagementsystem sorgt für die Strukturen zum optimierten Einsatz von Energie. Beginnend mit der Energiepolitik über die systematische Erfassung und Bewertung der Energieverbräuche bis hin zur Realisierung von Maßnahmen zur Erschließung von Einsparpotenzialen können Sie den organisatorischen Rahmen begleiten und an der Schnittstelle zwischen Management und technischer Umsetzung mitarbeiten. Auch im Rahmen eines Zertifizierungsprozesses können Sie unterstützend mitwirken.

    Inhalte:

    • Grundlagen Managementsystem
      • Funktionen von Managementsystemen
      • Prozessorientierung im Managementsystem
      • Einfache Methoden zur Verbesserung von Prozessen
    • Anforderungen an ein Energiemanagementsystem
      • Ziele und Nutzen von Energiemanagementsystemen
      • Forderungen der DIN EN ISO 50001
      • Planung und Implementierung eines Energiemanagementsystems
    • Gesetzliche Rahmenbedingungen
      • EU-Richtlinien
      • Energiewirtschaftsgesetz, Energiedienstleistungsgesetz, Energiesteuergesetz, Stromsteuergesetz
      • Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
      • Energieeinsparverordnung
    • Technische Grundlagen im Überblick
      • Energetische Grundbegriffe
      • Gebäudehülle/Gebäudetechnik/Prozesstechnik
      • Energiedatenerfassung
      • Auswertung und Vergleich von Kennwerten

    Nähere Informationen und Anmeldungen bitte unter: www.tuvsud.com

    Veranstalter:

    TÜV SÜD Akademie GmbH

    Veranstaltungsort:

    Dresden

    Dauer:

    4 Tage

    Bei diesem 4-tägigen Seminar vom 07.10.- 10.10.2024 sind wir als Referenten tätig. Anmeldungen erfolgen daher direkt über den Veranstalter (TÜV SÜD Akademie GmbH).

    REFERENT*INNEN

    Referent: Volker Sonntag

    Volker Sonntag

    Fachberatung Arbeits- und Gesundheitsschutz, Energiemanagement

    Diplom-Ingenieur (FH) (Schwerpunkt Energie- und Automatisierungstechnik)
    Fachkraft für Arbeitssicherheit

    QUALIFIKATIONEN
    Projektmanager | Auditor für Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nach ISO 45001 (IfG GmbH) | Energiemanager (IHK) | Energieauditor nach DIN EN 16247 (BAFA) | Zulassung für das Förderprogramm Energieberatung im Mittelstand | Energiemanagementbeauftragter (TÜV SÜD) | Systemischer Coach (Broschell Mediation)

  • Termin: 05.11.2024 ONLINE-SEMINAR | TÜV SÜD Akademie | Energiekennzahlen - Definieren, Analysieren, Bewerten

    COUNTDOWN
    133d 6h 49m

    Beschreibung:

    Entwickeln Sie Ihr Energiemanagementsystem weiter

    Das Energiemanagementsystem nach ISO 50001 fordert, dass eine Verbesserung der energiebezogenen Leistung (Energieeinsatz, Energieverbrauch und Energieeffizienz) dargestellt wird. Dabei unterstützen die Normen ISO 50006 und ISO 50015. Wir stellen Ihnen in diesem Kurs Lösungen vor, mit denen Sie

    • Ihr Messkonzept gezielt verfeinern,
    • aussagekräftige energiebezogene Kennzahlen finden,
    • selbst über eine Regressionsrechnung eine Bereinigung der Einflüsse auf Ihre Kennzahlen durchführen können und
    • die Verbesserung Ihrer energiebezogenen Leistung darstellen können.

    Inhalte:

    • Anforderungen an ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 in Bezug auf die Verbesserung der energiebezogenen Leistung
    • Kurzer Überblick über die Inhalte der DIN ISO 50006 und DIN ISO 50015
    • Messkonzepte
    • Definition von energiebezogenen Kennzahlen
    • Methoden zur Bereinigung von Kennzahlen – Regressionsrechnungen
    • Darstellung der Verbesserung der energiebezogenen Leistung, um den Anforderungen aus der DIN ISO 50003 gerecht zu werden

    Nähere Informationen und Anmeldungen bitte unter: www.tuvsud.com

    Veranstalter:

    TÜV SÜD Akademie GmbH

    Veranstaltungsort:

    Virtuelles Klassenzimmer

    Dauer:

    1 Tag

    Bei diesem 1-tägigen Online-Seminar am 05.11.2024 sind wir als Referent*innen tätig. Anmeldungen erfolgen daher direkt über den Veranstalter (TÜV SÜD Akademie GmbH).

    REFERENT*INNEN

    Referent: Volker Sonntag

    Volker Sonntag

    Fachberatung Arbeits- und Gesundheitsschutz, Energiemanagement

    Diplom-Ingenieur (FH) (Schwerpunkt Energie- und Automatisierungstechnik)
    Fachkraft für Arbeitssicherheit

    QUALIFIKATIONEN
    Projektmanager | Auditor für Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nach ISO 45001 (IfG GmbH) | Energiemanager (IHK) | Energieauditor nach DIN EN 16247 (BAFA) | Zulassung für das Förderprogramm Energieberatung im Mittelstand | Energiemanagementbeauftragter (TÜV SÜD) | Systemischer Coach (Broschell Mediation)

  • Termin: 11.11.2024 SEMINAR | TÜV SÜD Akademie | Energiemanagement-Auditor EnMA

    COUNTDOWN
    139d 11h 34m

    Beschreibung:

    Kompetent auditieren und innovative Impulse im Energiemanagement setzen

    Ein Energiemanagementsystem schafft die Strukturen zum optimierten Einsatz von Energie. Es unterstützt Unternehmen bei der ständigen Verbesserung ihrer Abläufe und Prozesse zum Zweck der nachhaltigen Steigerung der Energieeffizienz. Mit der Durchführung von Energiemanagement-Audits nutzen Sie ein ergänzendes Instrument, um die Position des Unternehmens und die Wirksamkeit des Managementsystems zu bestimmen. Dabei können Energiemanagement-Audits ihren Nutzen nur dann entfalten, wenn sie so konzipiert und durchgeführt werden, dass sinnvolle und richtige Informationen zur Leistungsverbesserung generiert werden. Basis des Seminars ist ein praxisrelevantes Firmenhandbuch. In intensiven Gruppenarbeiten und Auditsimulationen erhalten Sie die nötige Sicherheit für Ihr Auftreten als Auditor. Durch ein Videofeedback werden Ihnen Ihre Stärken und Potenziale aufgezeigt.

    Inhalte:

    • DIN EN ISO 19011 sowie relevante Passagen der DIN EN ISO/IEC 17021
    • Planung von Audits
    • Durchführung von Audits
    • Prozessorientierte Auditierung
    • Auditprinzipien, Berücksichtigung von Risiken und Chancen
    • Gesprächsführung für Auditoren
    • Umgang mit kritischen Auditsituationen
    • Audits in der Praxis
    • Nachbereitung von Audits
    • Auswertung von Auditergebnissen
    • Korrekturmaßnahmenfestlegung und -verfolgung
    • Erstellung eines Auditberichts Basis des Seminars ist ein praxisrelevantes Firmenhandbuch. In intensiven Gruppenarbeiten und Auditsimulationen erhalten Sie die nötige Sicherheit für Ihr Auftreten als Auditor. Durch ein Videofeedback werden Ihnen Ihre Stärken und Potenziale aufgezeigt.

    Nähere Informationen und Anmeldungen bitte unter: www.tuvsud.com

    Veranstalter:

    TÜV SÜD Akademie GmbH

    Veranstaltungsort:

    Dresden

    Dauer:

    5 Tage

    Bei diesem 5-tägigen Seminar vom 11.11. - 15.11.2024 sind wir als Referent*innen tätig. Anmeldungen erfolgen daher direkt über den Veranstalter (TÜV SÜD Akademie GmbH).

    REFERENT*INNEN

    Referent: Susanne Regen-Sonntag

    Susanne Regen-Sonntag

    Fachberatung Energiemanagement, Qualitäts- und Prozessmanagement, Arbeits- und Gesundheitsschutz

    Diplom-Betriebswirtin (FH) (Schwerpunkt Unternehmensführung und Marketing),
    Teilstudium M.Sc. Energiemanagement

    QUALIFIKATIONEN
    Projektmanagerin | Energieeffizienz-Auditorin (TÜV Rheinland) | Energiemanagerin (IHK) | Energieeffizienz-Beraterin nach DIN EN 16247 | Moderatorin für lernende Energieeffizienznetzwerke (LEEN) | Qualitätsmanagementbeauftragte (TÜV SÜD) | Wirtschaftsmediatorin (Steinbeis) | Interne Auditorin für Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nach ISO 45001 (IfG GmbH)

weitere Termine

News

  • Mai 2024Solarpaket 1 im Bundesgesetzblatt verkündet

    Das Gesetz zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und weiterer energiewirtschaftsrechtlicher Vorschriften zur Steigerung des Ausbaus photovoltaischer Energieerzeugung (Solarpaket I) wurde am 15. Mai 2024 im Bundesgesetzblatt verkündet. Die hierin beschlossenen Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2023) und des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) treten am 16. Mai 2024 in Kraft. 

    Hier gelangen Sie zum Gesetz: Solarpaket I

  • Mai 2024Anpassungen in EDL-G und EnEfG geplant

    Seit April existiert ein erster Entwurf zu Anpassungen im Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G), welche notwendig werden, um die Anforderungen der EU-Energieeffizienz-Richtlinie (kurz: EED) in nationales Recht zu überführen.  Im EDL-G ist bislang die Anforderung enthalten, dass alle Unternehmen, die nicht der KMU-Definition unterliegen, regelmäßig ein Energieaudit umsetzen müssen. Alternativ dazu können sie auch ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 bzw. ein Umweltmanagementsystem nach EMAS betreiben.

    Geplante Anpassungen im EDL-G

    Mit dem aktuellen Entwurf zur Anpassung des EDL-G soll eine Entkopplung der Anforderung vom KMU-Status stattfinden und stattdessen ein Schwellenwert bezogen auf den Gesamtenergieverbrauch des Unternehmens eingeführt werden.  So sollen zukünftig Unternehmen mit einem jährlichen durchschnittlichen Gesamtendenergieverbrauch von mehr als [2,5 – 2,77] GWh innerhalb der letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre verpflichtet werden ein Energieaudit durchzuführen. Eine Ausnahme besteht für die Unternehmen, die nach EnEfG ein Energie- oder Umweltmanagementsystem einführen müssen. Auch die Anforderungen an Energieauditoren sollen verschärft und mit einer zusätzlichen Verordnung (EnAuditFoV) ergänzt werden. Zusätzlich sollen die Anforderungen an die Energieaudits (§ 8a EDL-G) verschärft werden, u. a. soll das Energieaudits die Identifizierung und Darstellung von technisch realisierbaren Endenergieeinsparmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Abwärmerückgewinnung und Abwärmenutzung umfassen. Diese Formulierung ist bereits als zusätzliche Mindestanforderung zur ISO 50001 bzw. EMAS im § 8 Abs. 3 Nr. 2 EnEfG formuliert.

    Geplante Anpassungen im EnEfG

    Zeitgleich gibt es Vorschläge zur Änderung des EnEfG, welche vor allem die Veröffentlichung der Umsetzungspläne betreffen. Hierzu wird vorgeschlagen, dass die Umsetzungspläne innerhalb eines Jahres (zuvor binnen drei Jahren) veröffentlicht werden müssen. Die bislang notwendige externe Bestätigung soll entfallen. Die Veröffentlichung soll im Unternehmensregister erfolgen, soweit dies möglich ist. Wie die Umsetzung konkret geregelt werden soll, steht noch nicht fest.  

    Wir informieren Sie, wenn Neuigkeiten hierzu bekannt werden.

    Ergänzung vom 24.05.2024: Am 22.05.2024 wurde der Gesetzesentwurf im Bundeskabinett verabschiedet. Die Änderungen sollen noch in diesem Jahr in Kraft treten.

  • Mai 2024Neue Regelungen zur Heizungsprüfung und -optimierung sowie zum hydraulischen Abgleich

    Die Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung über mittelfristig wirksame Maßnahmen (EnSimiMaV) tritt mit Ablauf des 30. September 2024 außer Kraft. Die EnSimiMaV regelt bisher die Heizungsprüfung und -optimierung sowie den hydraulischen Abgleich und weitere Maßnahmen zur Heizungsoptimierung, um eine Steigerung der Energieeffizienz von Heizungsanlagen zu fördern. Abgelöst wird diese Verordnung ab dem 01.10.24 durch § 60b und § 60c GEG, allerdings in abgewandelter Form.

    § 60b „Prüfung und Optimierung älterer Heizungsanlagen“

    Heizungsanlagen mit Wasser als Wärmeträger, die nach dem 30.09.2009 eingebaut oder aufgestellt wurden, keine Wärmepumpen sind und in einem Gebäude mit mindestens sechs Wohnungen oder sonstigen selbständigen Nutzungseinheiten betrieben werden, müssen innerhalb eines Jahres nach Ablauf von 15 Jahren (bezogen auf das Einbaudatum) einer Heizungsprüfung und Heizungsoptimierung unterzogen werden. Heizungsanlagen dieser Art, die nach dem 30.09.2009 eingebaut oder aufgestellt wurden, müssen bis zum 1. Oktober 2027 überprüft und optimiert werden.

    Vorgaben zur Prüfung, Optimierung sowie spezifische Ausnahmen sind in diesem Paragrafen geregelt. Ausnahmen sind z. B., wenn Heizungsanlagen mit standardisierter Gebäudeautomation nach dem bereits gültigen § 71a GEG ausgestattet sind oder bereits als Wärmepumpen einer Betriebsprüfung nach dem bereits gültigen § 60a GEG unterzogen werden.

    § 60c „Hydraulischer Abgleich und weitere Maßnahmen zur Heizungsoptimierung“

    Zudem müssen Heizungssysteme mit Wasser als Wärmeträger nach dem Einbau oder der Aufstellung in Gebäuden mit mindestens sechs Wohnungen oder sonstigen selbständigen Nutzungseinheiten hydraulisch geprüft werden. Der Paragraf beinhaltet Planungs- und Umsetzungsleistungen bei der Durchführung des hydraulischen Abgleichs sowie die Dokumentationspflichten.

    Genauere Informationen finden Sie im Bundesgesetzblatt Nr. 280 sowie auf der Website des BMWSB. Einsicht ins GEG können Sie hier nehmen. (Bitte beachten Sie, dass hier nur Paragrafen angezeigt werden, die bereits in Kraft getreten sind.)

  • Mai 2024Harmonisierte Normen bald frei zugänglich?

    Die vom Europäischen Komitee für Normung (CEN) angenommenen harmonisierte technische Normen (z. B. DIN, ISO) müssen frei verfügbar sein. Dies ergab ein Urteil des EuGH in der Rechtssache C-588/21 P.

    Geklagt hatten die gemeinnützigen Organisationen Public.Resource.Org und Right to Know, da die europäische Kommission ihnen den Zugang zu harmonisierten technischen Normen über die Sicherheit von Spielzeugwaren verweigerte. 2021 hat das von den Klägern angerufene Gericht die Entscheidung der Europäischen Kommission noch für rechtmäßig erklärt.

    Das Unionsrecht als Urteilsbegrünung

    Das Unionsrecht gewährleistet jedem Unionsbürger, und jeder natürlichen und juristischen Person mit (Wohn-)Sitz in der EU, Zugang zu Dokumenten wie z. B. zu denen, die sich im Besitz der Europäischen Kommission befinden. Eingeschränkt wird dies durch das Recht einer natürlichen oder juristischen Person, ihr geschäftliches Interesse, einschließlich des geistigen Eigentums, zu schützen. Ausnahmen bilden ein überwiegendes öffentliches Interesse. Dies war in diesem Fall die Grundlage für die Urteilsbegründung des EuGH.

    Das Urteil besagt demnach, dass die Bürger*innen der EU das Recht haben sollten, ihre Rechte und Pflichten eindeutig zu erkennen. Da die harmonisierten technischen Normen Teil von Vorschriften sind, wie z. B. die DIN ISO 50001 im EnEfG oder EnFG, ist es zudem essenziell, dass der*die Einzelne(r) prüfen kann, dass Produkte und Dienstleistungen tatsächlich den Ansprüchen einer Vorschrift genügen.

    Auswirkungen

    Es steht die Befürchtung im Raum, dass durch solch ein Urteil die Finanzierung der Normengesellschaften gefährdet wird. Das liegt daran, dass durch die Normung oft ein hoher Aufwand entsteht, weshalb sie in der Regel entgeltlich zu erwerben sind.

    Gleichzeitig gibt es aber auch positives Feedback zum Urteil, da es mehr Transparenz und Zugänglichkeit schafft. Die EU muss nun einen freien Zugang zu den harmonisierten technischen Normen gewährleisten, was grundlegende Auswirkungen auf das Normungssystem haben wird.

    Für weitere Informationen lesen Sie die Pressemitteilung des EuGH vom 05.03.24. Hier finden Sie eine Übersicht zu den Dokumenten zur Rechtssache.

  • Mai 2024Hinweisgeberschutzgesetz im Kontext von Energie- und Umweltmanagement

    Seit dem 18. Dezember 2023 gilt das Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) nun auch für Unternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitenden. Bisher galt für sie eine Schonfrist. Das Gesetz trat bereits am 2. Juli 2023 in Kraft.

    Was sind Whistleblower?

    Whistleblower bzw. Hinweisgeber sind Personen, die Missstände aufdecken oder geheime oder geschützte Informationen öffentlich machen. Dazu zählen z. B. Korruption, Insiderhandel, Menschenrechtsverletzungen, Diskriminierung, sexuelle Belästigung oder Datenmissbrauch. Bereiche, die das besonders betrifft, sind Politik, Behörden und Wirtschaftsunternehmen.

    Wofür steht das Hinweisgeberschutzgesetz?

    Das Hinweisgeberschutzgesetz schützt Whistleblower vor Repressalien, wie z.B. Kündigungen, Versetzungen oder andere negative Maßnahmen seitens des Arbeitgebers. Dies wird durch eine weitgehende Beweislastumkehr gewährleistet, d. h. Arbeitgeber müssen beweisen, dass z. B. eine Kündigung nicht im Zusammenhang mit einer Meldung stand. Durch das Aufdecken von Missständen sollen zudem Transparenz und Integrität in den Unternehmen erhöht werden. Das Gesetz sieht weiterhin die Einrichtung von internen und externen Meldestellen vor, an die sich die Hinweisgeber wenden können, um Rechtsschutz zu erhalten. Dabei sind nach § 11 HinSchG die Identität der hinweisgebenden Person sowie der Personen oder Personengruppe, die Gegenstand der Meldung sind, zu schützen. Ein weiteres Ziel des Gesetzes ist die Vermeidung von Haftungsansprüchen und Imageschäden für Unternehmen und Behörden.

    Auch im Kontext des Energie-, Klima- und Umweltrechts ist das Hinweisgeberschutzgesetz relevant, denn als Anwendungsbereich nach § 2 Absatz 1 HinSchG werden auch Verstöße gegen Rechtsvorschriften mit „Vorgaben zum Umweltschutz“, „mit Vorgaben zum Strahlenschutz und zur kerntechnischen Sicherheit“ und „zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen und der Energieeffizienz“ genannt.

    Das Hinweisgeberschutzgesetz setzt damit eine EU-Richtlinie von 2019 um.

    Was müssen Unternehmen beim HinSchG beachten?

    Seitens des Unternehmens muss folgendes beachtet werden:

    • Einrichtung mind. einer internen Meldestelle, dabei gilt das Vertraulichkeitsgebot nach § 8 HinSchG*
      • Meldung muss mündlich, schriftlich und persönlich möglich sein, auch anonymen Hinweisen muss nachgegangen werden
      • Eingang der Meldung muss innerhalb von sieben Tagen bestätigt werden
      • Prüfung der Stichhaltigkeit einer Meldung muss gewährleistet werden
      • Rückmeldung an Hinweisgeber muss innerhalb von drei Monaten erfolgen
      • Dokumentationen müssen 3 Jahre nach Abschluss des Verfahrens gelöscht werden*
      • Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats bei der Einrichtung des Verfahrens für interne Meldungen müssen berücksichtigt werden
    • Die für die Meldestelle verantwortliche Person im Unternehmen muss unabhängig sein, d.h. dass ihr daraus kein Interessenkonflikt entstehen darf. Die beauftragte Person muss über ausreichend Fachkenntnisse verfügen.
    • Informationen zu externen Meldeverfahren und relevanten Organen und Institutionen müssen den Beschäftigten nach § 13 Absatz 2 HinSchG leicht zugänglich bereitgestellt werden.

    Zuwiderhandeln kann Bußgelder in Höhe von 10.000 Euro bis 50.000 Euro bzw. 500.000 Euro** für die Verantwortlichen bzw. Unternehmen nach sich ziehen.

    * Ausnahmen entnehmen Sie bitte dem Gesetzestext.

    ** Bitte beachten Sie dabei die unterschiedlichen Höchstgrenzen für natürliche und juristische Personen und Personenvereinigungen.

weitere News