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Regelmäßig tragen wir für Sie aktuelle Informationen zu Neuerungen und Änderungen aus unseren Themenbereichen zusammen und bereiten Ihnen diese untenstehend auf. Zur besseren Übersichtlichkeit können Sie diese gerne nach dem Themenbereich filtern, welcher Sie am eheseten interessiert. Schauen Sie nicht regelmäßig hier vorbei, möchten aber dennoch keine Neuigkeit verpassen? Dann melden Sie sich doch zu unserem Newsletter an.

  • Juni 2020Auditieren mit Abstand - Chancen von Remote Audits

    Vielleicht sind Sie selbst betroffen oder haben beim Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen davon gehört: Zertifizierungen in Zeiten von Corona erfolgen mehr und mehr unter Anwendung von Remote Audits.

    Remote Audits sind Audits (intern/extern), welche nicht vor Ort, sondern mithilfe technischer Einrichtungen aus der Ferne durchgeführt werden. Diese Auditmethode hat einige Vorteile, sie passt jedoch nicht auf jede Auditsituation. Grundsätzlich lässt sich sagen, je komplexer ein zu auditierender Prozess ist, desto weniger ist er für ein Remote-Audit geeignet. Jedoch besonders wenn es um die Durchsicht von Dokumenten geht, oder darum, nicht oder schwer erreichbare Standorte einzubeziehen, stellen Remote-Audits eine sinnvolle Alternative dar. Aber auch in außergewöhnlichen Krisensituationen, wie wir sie derzeit erleben, können so zumindest Teile geplanter Audits abgearbeitet werden.

    Es gibt zwei wesentliche Regelwerke, die verbindliche Aussagen zur Durchführung von Remote Audits treffen:

    • IAF MD 4:2018 
      „Verbindliches Dokument zur Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für Audit-/Begutachtungszwecke“.
      • wird von der IAF (International Accreditation Forum) herausgegeben
      • regelt zentrale Aspekte bei der IKT-Nutzung im Audit
    • ISO 19011:2018
      „Leitfaden zur Auditierung von Managementsystemen“ Bereitschaft zur Durchführung von Remote Audits

    Bereits vor Corona-Zeiten hat die DQS in einer Umfrage die Akzeptanz von Remote-Audits erfragt. Die Ergebnisse finden Sie zum Nachlesen unter: https://www.dqs.de/blog/remote-audit/remote-audit-umfrage-der-dqs/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Remote%20Audits&utm_content=knl_08-2020

  • Juni 2020dena startet Energy Efficiency Award 2020

    Die Deutsche Energie-Agentur (dena) begibt sich auch in diesem Jahr wieder auf die Suche nach neuen Erfolgsmustern, um Energieverbrauch und klimaschädliche Emissionen in Unternehmen zu senken. Unternehmen sind deshalb aufgerufen, ihre Projekte und Konzepte einzureichen, wie mit Energieressourcen effizienter gewirtschaftet und Emissionen reduziert werden können. Die Abgabe der Konzepte soll bis 15. Juni 2020 digital unter www.EnergyEfficiencyAward.de erfolgen. Die Wettbewerbsbesten erwarten Preisgelder von insgesamt 30.000 €, welche durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert werden. Schirmherr ist Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

    Bewerben können sich Unternehmen jeglicher Größe und Branche aus dem In- und Ausland mit einem oder mehreren Wettbewerbsbeiträgen in nachfolgenden vier Kategorien:

    • Think Big! - Komplexe Energieeffizienzprojekte
    • Von clever bis digital! - Die Bandbreite der Energieeffizienz
    • Gemeinsam mehr erreichen! - Energiedienstleistungen als Enabler der Energiewende
    • Konzepte für klimaneutrale Unternehmen: Innovative Ideen und neue Ansätze für eine Green Economy

    Die Bewertungskriterien sind:

    • Energieeinsparung,
    • Klimaschutzrelevanz,
    • Wirtschaftlichkeit sowie
    • Innovationsgrad und Übertragbarkeit.

    Alle Informationen zur kostenfreien Teilnahme, das Onlinebewerbungsformular, Antworten auf häufig gestellte Fragen sowie die Preisträger der vergangenen Jahre finden Sie unter www.EnergyEfficiencyAward.de

  • Juni 2020Verschärfte Anforderungen an die Drittmengenabgrenzung ab 2021 (gemäß EnSaG)

    Nach dem Energiesammelgesetz (EnSaG) vom 01.01.2019 wird ab dem 01.01.2021 ein Messkonzept zur Drittmengenabgrenzung für alle Unternehmen, welche eine Privilegierung zur Umlagereduzierung für selbst verbrauchten Strom nutzen, zwingend notwendig. Die von der BNetzA veröffentlichte Konsultationsfassung des Leitfadens zum Messen und Schätzen gibt hier konkrete Hinweise und Anforderungen: (https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/ErneuerbareEnergien/EEGAufsicht/Eigenversorgung/Konsultation_MessenSchaetzen/KonsultMessen_node.html)

    Betroffen sind alle Unternehmen, die folgende Umlagenreduzierung nutzen:

    • Begrenzung der Netzumlage (KWKG-Umlage, 19 II StromNEV-Umlage, Offshore Haftungs-Umlage)
    • besondere Ausgleichsregelung nach EEG
    • EEG-Umlagebefreiung oder -reduzierung für Eigenstrom aus Eigenerzeugung.

    Dieses Messkonzept muss zudem den Anforderungen der ISO 50001 genügen, wenn:

    • BesAR-Antragstellung vorliegt, oder
    • Eine Begünstigungen nach Energie-/ Stromsteuerrecht (§ 10 StromStG und § 55 EnergieStG) genutzt wird.

    Eine Drittbelieferung tritt hierbei auf, wenn Strom von einer natürlichen oder juristischen Person zu einer anderen natürlichen oder juristischen Person geliefert wird (also auch unterschiedliche Konzerngesellschaften). Es gilt nur als Eigenverbrauch, wenn die Unternehmen:

    • Sachherrschaft über die stromverbrauchende Anlage, sowie
    • Befugnis eigenverantwortlich über die Arbeitsweise der Anlage zu entscheiden, sowie
    • wirtschaftliche Risiko, welches mit der Anlage verbunden ist, selbst tragen.

    Verbreitete Beispiele für Drittverbräuche sind vermietete Räume ohne Nebenkostenabrechnung z.B. für Sicherheitsdienst, Reinigungspersonal oder andere Dienstleister, extern betriebene Kantinen, Baustrom, Abfallpressen, Funkantennen oder Getränkeautomaten.

    Mit dem EEG2019 werden außerdem verschärfte Bedingungen zu Bagatellgrenzen für Drittmengen angewendet und Schätzungen ab 2021 nur für Ausnahmefälle zugelassen. Bagatellen können nach § 62a EEG2019 begründet werden durch:

    • Geringfügigkeit (anhand des Leitfadens < 3.500 kWh/a) der Drittverbräuche (im Leitfaden sind hierzu in der White- und Blacklist geringfügige Verbrauchsgeräte und -konstellationen aufgeführt), sowie
    • keine gesonderte Abrechnung der Drittverbräuche, sowie
    • Auftreten des Verbrauchs in Räumlichkeiten, Grundstück oder Betriebsgelände des Weiterleitenden, sowie
    • Im Falle einer gewerblichen Nutzung zur Erbringung einer Leistung zwischen den Parteien.

    Schätzungen dürfen ab 2021 nur vorgenommen werden, wenn:

    • unzumutbarer Investitions- und Folgeaufwand entstehen würde, sowie
    • Verhältnismäßigkeit der EEG-Einsparung durch eine geeichte Messung nicht gegeben wäre, sowie
    • Verzicht auf die Umlagen-Reduzierung auf Grund der Höhe unzumutbar wäre.

    Zudem müssen die Schätzungen folgende Kriterien erfüllen:

    • Muss von nicht sachverständigen Dritten jederzeit nachvollziehbar und nachprüfbar sein
    • Dürfen die Unternehmen im Vergleich zu einer Messung nicht besserstellen (Sicherheitsaufschlag bei jedem Schritt, der Schätzunsicherheiten mit sich bringt)
    • Möglichst exemplarische Messungen und Hochrechnung bei gleichartigen Verbrauchsgeräten

    Mit dieser Regelung ist auch eine Korrektur vergangener Werte / Meldungen vorzunehmen.

    Messkonzepte für Eigenverbrauchsanlagen müssen im Regelfall ¼-Stunden-genaue Verbrauchswerte für Eigen- und Drittverbräuche sowie eigenerzeugte Energie erfassen. Die Messung muss mittels eichrechtskonformer Zähler und Wandler erfolgen. Diese kann durch eine Konformitätserklärung des Herstellers oder durch Eichstempel nachgewiesen werden, wobei Fristen zum Tausch und zur Nacheichung bei Zählern zu beachten sind.

    Eine nicht rechtskonforme Drittmengenabgrenzung und -kennzeichnung kann zu einem vollständigen Verlust der Privilegierung, einer Vertragskündigung durch den Übertragungsnetzbetreiber oder zu einer Verzinsung der zu niedrigen Abschläge (nach § 352 Abs. 2 HGB) führen. Meldefristen und Meldepflichten werden durch das EEG2019 für Eigenversorger und Stromlieferanten definiert.

    Bei Fragen und Herausforderungen zur Drittmengenabgrenzung steht Ihnen die SRMB gerne unterstützend zur Seite.

  • Juni 2020Wegweiser zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele in Unternehmen

    Die Vereinten Nationen haben sich auf 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) festgelegt, welche die Basis für die in Deutschland geltende Agenda 2030 bilden. Bei der Umsetzung dieser sind auch die Unternehmen wichtige Akteure. Wollen Sie sich als Unternehmen ganzheitliche Nachhaltigkeitsziele identifizieren und umsetzen, können Sie sich ebenfalls an den Zielen der vereinten Nationen orientieren. Um Ihre spezifische Zieldefinition zu erleichtern und die Ableitung von Maßnahmen zu unterstützen, haben das Bayerische Landesamt für Umwelt, der Bayerische Industrie- und Handelskammertag e.V. und elf Unternehmen aus Bayern einen praxisorientierten SGD-Wegweiser entwickelt. Dieser stellt ein erprobtes Werkzeug dar, die SGDs in Ihren betrieblichen Abläufen zu implementieren.

    Der Wegweiser selbst einschließlich der Arbeitsmaterialien und Handlungsempfehlungen ist abrufbar unter www.umweltpakt.bayern.de/werkzeuge/nachhaltigkeitsmanagement/

    [Quelle: LfU Bayern] https://www.lfu.bayern.de/pressemitteilungen/c/1368878/15-20-umweltpakt-bayern-un-nachhaltigkeitsziele-im-unternehmen-praktisch

  • Juni 2020Neue wasserrechtliche Einstufungen (AwSV)

    Das Umweltbundesamt (UBA) hat in den vergangenen Wochen weitere Allgemeinverfügungen zur Einstufung von Stoffen bzw. Stoffgruppen hinsichtlich der Wassergefährdung gemäß § 6 Abs. 4 Satz 1 der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) im Bundesanzeiger (BAnz) bekannt gemacht.

    • alpha-C24-54-Alkene, verzweigt und linear; Kenn-Nr. 9660, nicht wassergefährdend (nwg)
    • Carbamic acid, N-[3-(triethoxysilyl)propyl]-, 2-[ethyl(4-nitrosophenyl)amino]ethyl ester; Kenn-Nr. 9750, Wassergefährdungsklasse (WGK) 2
    • Hexanatrium-8,8'-{carbonylbis[imino-3,1-phenylencarbonylimino(4-methyl-3,1-phenylen)carbonylimino]}di(1,3,5-naphthalintrisulfonat); Kenn-Nr. 9756, WGK 2
    • 2-Methoxyethyl-2-[(3-nitrophenyl)methylene]acetoacetate; Kenn-Nr. 9762, WGK 2
    • N-[(2S,3R,4R,5R)-2,3,4,5,6-Pentahydroxyhexyl]formamid; Kenn-Nr. 9765, WGK 1
    • Reaktionsgemisch aus 1-O-alpha-D-Glucopyranosyl-D-fructose und 6-O-alpha-D-Glucopyranosyl-D-fructose und Fructose und Glucose und Sucrose; Kenn-Nr. 9753, WGK 1
    • Reaktionsgemisch aus 1-O-alpha-D-Glucopyranosyl-D-mannitol und 6-O-alpha-D-Glucopyranosyl-D-glucitol; Kenn-Nr. 9754, WGK 1.
    • 4-acetyl-1-methylpyridinium 4-methylbenzenesulfonate; Kenn-Nr. 9748, Wassergefährdungsklasse (WGK) 1
    • (3,4-Epoxycyclohexyl)methyl methacrylate; Kenn-Nr. 9728, WGK 1
    • Natrium-2-ethylhexanoat; Kenn-Nr. 9722, WGK 1
    • Residues (petroleum), vacuum [A complex residuum from the vacuum distillation of the residuum from atmospheric distillation of crude oil. It consists of hydrocarbons having carbon numbers predominantly greater than C34 and boiling above approximately 495 °C (923 °F).]; Kenn-Nr. 9712, WGK 1.

    Die Allgemeinverfügungen werden am 20., 26. bzw. 27. Mai 2020 wirksam. Die Einstufungsentscheidungen sind zusätzlich über die Rigoletto-Websitedes UBA recherchierbar.

    [Quelle: Bundesanzeiger]

  • Juni 2020IHK veröffentlicht Übersicht zu Corona-Sonderregelungen im Umwelt- und Energierecht

    Im Umwelt- und Energierecht finden sich zahlreiche Informationspflichten zur Anzeige, Prüfung oder Dokumentation. In der Regel sind diese Pflichten an Fristen, Termine oder Schriftform gebunden, denen Unternehmen aufgrund der Corona-Pandemie derzeit nicht oder nur eingeschränkt nachkommen können. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Rahmen der Corona-Pandemie hat die IHK Dresden eine Übersicht zu veränderten Regelungen und Fristen im deutschen Energie- und Umweltrecht veröffentlicht.

    Die Informationen zu Änderungen und Besonderheiten finden Sie auf folgender Seite: https://www.dresden.ihk.de/servlet/pool?knoten_id=121186&ref_detail=News&ref_knoten_id=120907&ref_sprache=deu

    [Quelle: IHK Dresden]

  • Juni 2020IHK veröffentlicht Übersicht zu Corona-Sonderregelungen im Umwelt- und Energierecht

    Im Umwelt- und Energierecht finden sich zahlreiche Informationspflichten zur Anzeige, Prüfung oder Dokumentation. In der Regel sind diese Pflichten an Fristen, Termine oder Schriftform gebunden, denen Unternehmen aufgrund der Corona-Pandemie derzeit nicht oder nur eingeschränkt nachkommen können. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Rahmen der Corona-Pandemie hat die IHK Dresden eine Übersicht zu veränderten Regelungen und Fristen im deutschen Energie- und Umweltrecht veröffentlicht.

    Die Informationen zu Änderungen und Besonderheiten finden Sie auf folgender Seite: https://www.dresden.ihk.de/servlet/pool?knoten_id=121186&ref_detail=News&ref_knoten_id=120907&ref_sprache=deu

    [Quelle: IHK Dresden]

  • Juni 2020Bundeskabinett verabschiedet Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG)

    Am 12. Februar 2020 hat das Kabinett dem Entwurf zum KrWG zugestimmt. Im Wesentlichen werden mit dieser Novelle die Abfallrahmenrichtlinie sowie erste Aspekte der EU-Einwegkunststoffrichtlinie umgesetzt. Zentraler Augenmerk der Novelle liegt auf der Erhöhung der Produktverantwortung, welche durch mehrere Verordnungen konkretisiert wird. Demnach wird der Handel Regelungen bekommen, wonach Retouren weniger oft vernichtet werden sollen. Auch sieht eine andere Verordnung die Beteiligung von Unternehmen an den Entsorgungskosten für Wegwerfprodukte vor.

    [Quelle: DIHK]

  • Juni 2020Referentenentwurf der Einwegkunststoffverbotsverordnung

    Das BMU legte einen ersten Referentenentwurf zur Umsetzung des Artikel 5 der Einwegkunststoff-Richtlinie vor. Dabei handelt es sich um das Verbot des Inverkehrbringens von Einwegkunststoffen, welches das Inverkehrbringen bestimmter Einwegkunststoffprodukte ab 3. Juli 2021 untersagt wird. Die Verordnung soll sowohl für Verpackungen als auch Nicht-Verpackungen gelten. Folgende Produkte werden von dem Verbot betroffen sein:

    • Wattestäbchen,
    • Teller,
    • Besteck,
    • Trinkhalme,
    • Rührstäbchen,
    • Luftballonstäbe,
    • Lebensmittelbehälter
    • Getränkebecher/Getränkebehälter aus Styropor
    • Generell Produkt aus oxo-abbaubaren Kunststoffen

    Neben anderen Maßnahmen sollen die Verbote dazu beitragen, Kunststoffe entlang der Wertschöpfungskette nachhaltiger zu bewirtschaften, das Anhäufen von Abfällen zu verringern und die Vermüllung unserer Meere zu bekämpfen. Dabei entspricht die Zielsetzung in vollem Umfang dem 5-Punkte-Plan des Bundesumweltministeriums für weniger Plastik und mehr Recycling und der Entschließung des Bundesrates zur Reduzierung unnötiger Kunststoffabfälle.

    Den Referentenentwurf finden Sie hier: https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Glaeserne_Gesetze/19._Lp/ewkverbotsv/Entwurf/ewkverbotsv_refe_bf.pdf

    [Quelle: BMUB]

  • März 2020Nachweis Energieauditpflicht - Berücksichtigung der Einflüsse durch Corona-Pandemie

    Das Bundesamt für Wirtschaft- und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat einen Hinweis zur Berücksichtigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Nachweispflicht der Energieaudits nach EDL-G veröffentlicht. Darin versichert das Bafa, dass es bei einer Überprüfung die gegenwärtige Situation berücksichtigt. An alle Unternehmen gilt die Aufforderung, die Gründe für eine etwaige Verzögerung zur Durchführung des Energieaudits zu dokumentieren und im Falle der Stichprobenprüfung dem BAFA vorzulegen. eine proaktive Meldung der Verzögerung ist nicht notwendig.

    Näheres können Sie direkt beim BAFA nachlesen.

  • März 2020Datenschutz bleibt ein Thema

    Im Mai 2018 war es das Thema schlechthin: die (neue) Datenschutzgrundverordnung, deren Regelungen zum 25.05.2018 verbindlich umzusetzen waren. Doch auch heute ist und bleibt der Datenschutz ein Thema.
    Nach wie vor sind viele Details noch nicht abschließend geregelt. Urteile werden gesprochen und geben zwar mehr Orientierung in die Interpretationsmöglichkeiten der Datenschutzanforderungen, allerdings häufig auch nur für die Anwendung in Einzelfällen. Das alles kann dazu führen (und führt auch dazu), dass in vielen Unternehmen der Datenschutz eher als lästige denn als nutzschaffende Aufgabe verstanden wird. Doch das kann auch täuschen.

    Im Rahmen des prozessorientierten Ansatzes des QM-Systems ist es notwendig, sich mit den geltenden Rahmenparametern und Anforderungen an einen Prozess auseinander zu setzen, um diesen im Anschluss optimaler auszugestalten. Die Infrastruktur muss auch im Rahmen der ISO 9001 so ausgelegt werden, dass optimale Unterstützung für die Produktion qualitativ hochwertiger Produkte bzw. für die Erbringung qualitativ ansprechender Dienstleistungen gewährleistet wird. Hier befindet sich die Schnittstelle zwischen Datenschutz und QM-System. Sind  die Prozesse transparent und klar voneinander abgegrenzt, wird sich Ihr Datenschutzbeauftragter freuen, darauf aufbauend sein Verzeichnis verarbeitungsrelevanter Tätigkeiten zu erstellen. Umgekehrt erhält Ihr Datenschautzbeauftragter bei der Hinterfragung der Abläufe ggf. aktuelle Informationen, welche Ihnen als QMB helfen die Prozessbeschreibungen zu aktualisieren. Was spricht also gegen eine Zusammenarbeit?

     

  • März 2020Agilität im Qualitätsmanagement

    Agilität - ein Begriff, der fasst schon inflationär verwendet wird und doch auch für die Ausgestaltung eines Qualitätsmanagementsystems zunehmend Verwendung findet. Dabei bedeutet die agile Ausgestaltung von Arbeitsprozessen die zielgerichtete Anwendung von Methoden wie Kanban, Scrum oder Design Thinking. Alles mit dem Ziel, proaktiv und flexibel auf Verändeurngen des Unternehmenskontextes zu reagieren und in autonomen, interaktiven Teams schnelle Lösungen und Produkte zu entwickeln.

    Das klassische Qualitätsmanagement ist in Phasen entstanden, in denen Unternehmen deutlich stabiler ausgestaltet waren. Heute müssen Unternehmen auf sich wandelnde Rahmenbedingungen und Kundenanforderungen schnell und flexibel reagieren. Starre Prozesstrukturen, welche vor einigen Jahren mit besten Absichten etabliert wurden, können heute sogar unternehmensschädigend wirken.

    So gilt es in der agilen Ausgestaltung des Qualitätsmanagementsystems einige Ansätze neu zu denken:

    • von der Kundenorientierung hin zu Kundeninteraktion
    • von der klassischen Führungsdefinition hin zum Konzept der "dienenden Führung"
    • von der situativen Einbeziehung von Personen hinzu interdisziplinären Teamzusammensetzung
    • vom prozessorientierten hin zum evolutionären Denkansatz
    • von der faktengestützen Entscheidungsfindung hin zu knackpunktbasierten Lösungsansätzen sowie
    • von der klassischen Ausgestaltung des Beziehungsmanagements hin zur Menschenzentrierung

    Gerne unterstützen wir auch Sie dabei, Ihr Qualitätsmanagementsystem und damit Ihre Unternehmensprozesse flexibel und agil auszugestalten.

     

  • März 2020Besondere Ausgleichsregelung - Anpassung der Fristen unter Berücksichtigung der Corona-Auswirkungen

    Am 20.03.2020 hat das BAFA Hinweise zum Umgang mit der materiellen Ausschlussfrist im Antragsjahr 2020 veröffentlicht. Hintergrund ist der, dass auch dem BAFA bewusst ist, dass die fristgerechte Stellung der Anträge durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst sein kann.

    Das BAFA sichert zu, die verzögerte Antragstellung durch Auswirkungen der Corona-Pandemie als "höhere Gewalt" zu werten und Nachsicht zu gewähren. Dies ist dann der Fall, wenn betroffene Unternehmen die verzögerte Antragstellung unverzüglich nachholen und sich zu den Umständen der Verzögerung erklären.

    Näheres erfahren Sie beim BAFA.

  • März 2020Gesetzentwurf zum Aufbau einer gebäudeintegrierten Lade- und Leitungsinfrastruktur für die Elektromobilität (Gebäude- Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz – GEIG) beschlossen

    Am 04.03.2020 wurde durch das Bundeskabinett der Gesetzentwurf zum Aufbau einer gebäudeintegrierten Lade- und Leitungsinfrastruktur für die Elektromobilität (Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz – GEIG) beschlossen. Dieses soll den Ausbau der Ladeinfrastruktur im privaten Bereich unterstützen und setzt die Vorgaben der EU-Richtinie EUGebäuderichtlinie 2018/844 eins zu eins in nationales Recht um.

    Ziel des Gesetztes ist es den Rahmen für eine zukünftige rasche Erstellung einer Ladeinfrastruktur zu erschaffen. Im Gesetzesentwurf enthalten ist die Regelung, dass bei Neubauten und größeren Renovierungen von Gebäuden mit mehr als 10 Stellplätzen, die Stellplätze mit Schutzrohren für Elektrokabel ausgestattet werden müssen. Bei Wohngebäuden muss jeder Stellplatz, bei Nichtwohngebäuden jeder 5. Stellplatz entsprechend ausgerüstet werden.

    Ausnahmen sind ebenfalls vorgesehen. So müssen die Regelungen nicht eingehalten werden, wenn es sich

    1. um Gebäude handelt, die sich im Eigentum von kleinen und mittleren Unternehmen befinden und überwiegend von ihnen selbst genutzt werden, sowie
    2. um Bestandsgebäude handelt, sofern die Kosten für die Lade- und Leitungsinfrastruktur sieben Prozent der Gesamtkosten einer größeren Renovierung überschreiten.
  • März 2020Besondere Ausgleichsregelung EEG - Veröffentlichung aktueller Dokumente und Merkblätter

    Zum 06.03.2020 hat das Bundesamt für Ausfuhr- und Wirtschaftskontrolle (BAFA) die Hinweis- und Merkblätter veröffentlicht, welche für die diesjährige Antragstellung relevant sind.

    Dies betrifft im Speziellen:

    • die Tabelle der Durchschnittstrompreise,
    • die Hinweise zur Strommmengenabgrenzung,
    • sowie die Merkblätter für stromkostenintensive Unternehmen und Schienenbahnen.

    Die Publikationenstehen Ihnen direkt beim BAFA als Download zur Verfügung.

  • März 2020Förderprogramm: "Energieeffizienz in der Wirtschaft"

    Das BAFA hat zum 15.02.2020 seine novellierte Richtlinie zur "Förderung der Energieeffizienz in der Wirtschaft" veröffentlicht. In erster Linie sind in die Novellierung Klarstellungen und präzisierte Ausführungen zu den Anforderungen eingeflossen, welche auf die Erfahrungen in der Anwendung des Förderprogramms der letzten Jahre fußen.

    Den umfassenden Überblick über die Änderungen finden Sie auf den Internetseiten des BAFA.

  • März 2020Neuer Leitfaden EnMS des Umweltbundesamtes

    Bereits im Dezember 2019 hat das Umweltbundesamt seine neue Version des Leitfadens "Energiemanagementsysteme in der Praxis" veröffentlicht. Darin enthalten sind Handlungsempfehlungen für die Einführung eines EnMS nach ISO 50001:2018 sowie für den Aufbau eines Umweltmanagementsystems nach EMAS.

    Den vollständigen Leitfaden können Sie sich beim Umweltbundesamt downloaden.

  • März 2020NEU in der Akademie „Führungskräfte – individuelle Firmenschulung“

    Wir führen und werden geführt – somit bewegen wir uns in einem Spannungsfeld, dass uns täglich aufs Neue fordert. Wir führen und leiten uns selbst, im Privaten wie im dienstlichen Umfeld; wir planen, setzen Ziele und treffen Entscheidungen … und wir werden geführt, von unseren Vorgesetzten oder anderen Menschen in Teams, Vereinen oder Gruppen. Mit der Führungskräfteschulung wollen wir Ihnen dabei helfen, dass Führung und geführt werden wertschätzend, verantwortlich und zielführend gelingt.

    Themen:

    • Grundlagen zum Führungsverhalten und zur Motivation
    • Gesprächsführung (Wunderwaffe Kommunikation)
    • Konfliktbewältigung

    Da diese Schulung individuell auf das jeweilige Unternehmen, die Personen und aktuellen Fragestellungen zugeschnitten wird, bitten wir Sie sich bei Interesse direkt mit Herrn Sonntag in Verbindung zu setzen. Gemeinsam werden dann die Inhalte, Zeiten und Gruppengrößen festgelegt.

  • Februar 2020Inhouse - Seminare

    Viele Themenbereiche erfordern Individualität – d.h. das Eingehen auf Ihre konkreten Anforderungen mit Ihren ganz persönlichen Problemen und Fragestellungen. Daher haben wir uns entschlossen, folgende Themen nur noch als Inhouse – Seminare anzubieten.

    Dieses Konzept bietet Ihnen die Möglichkeit, die Inhalte, die Zeiten und auch die Art des Seminares (Vortrag, Workshop, brain-storming, …) individuell festzulegen. Schauen Sie sich unser Angebot an – vielleicht ist auch etwas für Sie dabei:

    Stromspeichernutzung kompakt

    In unserem in der Regel halbtägigen Seminar vermitteln wir Ihnen gezielt grundlegendes theoretisches und praktisches Fachwissen zur Nutzung von Stromspeichern im Unternehmenskontext. So haben Sie ein besseres Verständnis der aktuellen Rahmenbedingungen der Stromspeichernutzung und können dies zur Identifikation von Optimierungspotenzialen in Ihrem Unternehmen, z.B. im Rahmen des betrieblichen Energiemanagements, nutzen.

    Integrierte Managementsysteme

    In unserem in der Regel 1-tägigen Seminar geben wir Ihnen einen Einblick in die Vorteile und Grenzen von integrierten Managementsystemen und helfen Ihnen bei der Einführung bzw. Ausweitung dieser Themen in Ihrem Unternehmen.

    Elektromobilität im Unternehmen

    In unserem in der Regel halbtägigen Seminar vermitteln wir Ihnen gezielt grundlegendes theoretisches und praktisches Fachwissen zur Nutzung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben im Unternehmenskontext. So haben Sie ein besseres Verständnis der aktuellen Rahmenbedingungen der Elektromobilität und können dies zur Identifikation von Optimierungspotenzialen in Ihrem Unternehmen bzw. in Ihrem Fuhrpark nutzen.

    Der Managementbeauftragte und sein Team

    Stärkung des Managementbeauftragten und seines Teams bei der Optimierung der Managementsysteme. Sie erarbeiten Werkzeuge zur Ressourcenplanung und lernen mit Mitarbeitern und Vorgesetzten wertschätzend zu kommunizieren, aber auch mit Enttäuschungen und Fehlern umzugehen.

    Fortbildung für Interne Auditoren

    Bei der Durchführung von internen Audits soll das fachliche Wissen verbessert sowie das Auftreten gestärkt werden. Durch praktisches Üben wird das theoretisch vermittelte Fachwissen vertieft und anschließend bewertet. Auch der Umgang mit schwierigen Situationen und die Stärkung der eigenen Persönlichkeit werden angesprochen.

    Der Managementbeauftragte

    Stärkung des Beauftragten bei der Optimierung der Managementsysteme. Sie erarbeiten Werkzeuge zur Ressourcenplanung und lernen die Wirksamkeit der durchgeführten bzw. umgesetzten Maßnahmen zu bewerten. Sie erhalten ebenfalls Tools, um die Managementbewertung professionell vorzubereiten und sicher sowie selbstbewusst durchzuführen.

    Die ausführlichen Seminarbeschreibungen, sowie die Anmeldeunterlagen finden Sie auf unserer Internetseite: www.sr-managementberatung.de

    Bei Fragen oder dem Wunsch eines individuellen Konzeptes sprechen Sie bitte Herrn Volker Sonntag, v.sonntag[at]sr-managementberatung.de, Tel: 0351 31551164 an

     

  • Februar 2020ISO 45001 „Managementsystem für Sicherheit und Gesundheitsschutz“ – Ausbildung zum Beauftragten und Auditor am 28.04./29.04.

    Lernen Sie die Inhalte der ISO 45001 kennen und erwerben Sie die Qualifikation zum Beauftragten (28.04.) bzw. Internen Auditor (29.04.). Wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam am ersten Seminartag die Inhalte und Anforderungen der ISO 45001:2018 und versetzen Sie in die Lage, das „Managementsystem für Sicherheit und Gesundheitsschutz“ in Ihrem Unternehmen aufzubauen. Am zweiten Tag erfahren Sie, wie Auditprozesse geplant und durchgeführt werden. Lernen Sie mit Abweichungen umzugehen und Korrekturmaßnahmen einzuleiten.

    Das Seminar findet als garantierter Kurs statt – es sind noch wenige Plätze verfügbar.